Der Kölner Traditionsladen „Schwarzer Elefant
Köln verliert einen weiteren Traditionsladen: Der „Schwarze Elefant“ auf der Hohe Straße muss schließen – und jetzt steht auch der genaue Termin fest. Die Kündigung wurde ordentlich und fristgerecht zum 31. Dezember 2026 ausgesprochen. Grund dafür ist die geplante Sanierung des Mantelhauses an der Ecke Hohe Straße/Brückenstraße.1 Für alle Kölnerinnen und Kölner, die das Geschäft kennen und lieben, ist das eine echte Hiobsbotschaft.
Wer einmal durch die Türen des „Schwarzen Elefanten“ geschlendert ist, weiß: Das hier ist kein gewöhnlicher Laden. Inhaber Mohammed Hiatullah verkauft seit knapp 40 Jahren seltene Möbel und Kunstwerke – vor allem aus dem asiatischen Raum. Bronzefiguren, Buddha-Statuen aus Stein und Holz – das Sortiment ist so besonders wie der Name des Geschäfts selbst.1
Bis 2019 war die Gürzenichstraße die Heimat des Traditionsladens, danach zog der „Schwarze Elefant“ auf die Hohe Straße um – und das auf beachtlichen rund 2.500 Quadratmetern über drei Etagen.1 Eine echte Kölner Institution, die über Jahrzehnte ihren ganz eigenen Charme versprüht hat.
Die Schließungs-News kommen nicht ganz überraschend: Bereits im Februar 2025 berichtete EXPRESS.de erstmals, dass dem Kunst- und Möbelhaus das Aus droht. Seitdem läuft der Räumungsverkauf.1 Wer also noch ein echtes Stück Kölner Handelsgeschichte mit nach Hause nehmen möchte, sollte nicht zu lange warten – denn die Zeit läuft ab.
Ein neuer Standort wird laut Berichten noch gesucht.1 Ob der „Schwarze Elefant“ also tatsächlich für immer Geschichte ist oder sich vielleicht an neuer Adresse neu erfindet, bleibt spannend. Drücken wir die Daumen!
Der Abschied vom „Schwarzen Elefanten“ zeigt, wie sehr sich Köln gerade verändert. Während traditionsreiche Läden ihre Türen schließen müssen, sprießen anderswo neue Ideen aus dem Boden – wie etwa beim Kölner Gastrosommer 2026, bei dem kreative Konzepte wie die SonnenscheinEtage als schönste Sommeroase ausgezeichnet wurden. Mehr dazu haben wir in einem früheren Beitrag für euch zusammengefasst.2
Köln bleibt also eine Stadt voller Gegensätze – und genau das macht sie so einzigartig. Manche Kapitel gehen zu Ende, neue beginnen. Den „Schwarzen Elefanten“ werden viele vermissen. Bis Ende 2026 bleibt aber noch etwas Zeit, um Abschied zu nehmen – und vielleicht das eine oder andere Unikat zu sichern.
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