Foto wurde mit
KI generiert
Nächste Kostenexplosion: Kölner Miqua-Museumsbau wird bis zu 40 Millionen Euro teurer
16. Juli 2026

Das Kölner Miqua-Museum wird bis zu 40 Millionen Euro teurer als geplant – die Stadt bestätigt die Kostenexplosion beim Jüdischen Museum in der Innenstadt.

Kein Ende der Kostenspirale: Das Miqua sprengt erneut den Rahmen

Köln und Großprojekte – das ist leider eine Geschichte voller unliebsamer Überraschungen. Während wir zuletzt über positive Nachrichten aus der Domstadt berichten konnten – zum Beispiel über die brandneue Giraffen-Anlage im Kölner Zoo – schlägt jetzt eine deutlich weniger erfreuliche Meldung ein: Der Bau des Jüdischen Museums „Miqua“ vor dem Historischen Rathaus in der Kölner Innenstadt wird massiv teurer als geplant.1

Was ist das Miqua überhaupt?

Das „Museum im Quartier“, kurz Miqua, ist ein ambitioniertes Bauprojekt, das seit 2015 läuft. Es umfasst ein neues Jüdisches Museum inklusive eines unterirdischen Rundgangs durch die Archäologische Zone – direkt vor dem Historischen Rathaus mitten in Köln. Klingt beeindruckend? Ist es auch. Aber der Bau war von Anfang an alles andere als reibungslos: mehrfache Kostensteigerungen, Verzögerungen und Kündigungen von Firmen haben das Projekt immer wieder ausgebremst.1

190 Millionen Euro sollten reichen – dachte man

Noch vor weniger als einem halben Jahr hatte der damalige Baudezernent Markus Greitemann betont, dass das Budget von 190 Millionen Euro eingehalten werden müsse. Doch schon damals war bekannt, dass diese Summe vollständig „verfügt“ – also bereits vollständig verplant – war. Und das zweieinhalb Jahre vor der geplanten Fertigstellung des Museums.1

Zweieinhalb Jahre, in denen noch viel passieren kann – und offensichtlich auch passiert ist. Denn jetzt bestätigt die Stadt Köln offiziell: Das Miqua wird teurer als 190 Millionen Euro. Wie viel teurer, will die Stadt nicht konkret benennen. Dem Vernehmen nach soll der Bau aber bis zu 230 Millionen Euro kosten.1

Was bedeutet das im Klartext?

Ganz einfach gerechnet: Wenn die Schätzungen stimmen, reden wir von einer Kostensteigerung von bis zu 40 Millionen Euro. Das ist kein Pappenstiel – und für viele Kölnerinnen und Kölner dürfte das kaum eine Überraschung sein, denn das Projekt war schon in der Vergangenheit regelmäßig für unschöne Nachrichten gut.1

  • Ursprüngliches Budget: 190 Millionen Euro
  • Mögliche neue Kostenschätzung: bis zu 230 Millionen Euro
  • Mehrkosten: bis zu 40 Millionen Euro
  • Baustart: 2015

Was kommt jetzt?

Die Stadt Köln hat zwar bestätigt, dass das Budget überschritten wird – konkrete Zahlen nennt sie aber bislang nicht. Das dürfte die Diskussion in der Stadtpolitik weiter anheizen. Denn klar ist: Jeder Euro, der hier zusätzlich fließt, muss irgendwo herkommen. Und das bei einem Projekt, das ohnehin schon eine jahrelange Leidensgeschichte hinter sich hat.1

Köln zeigt damit einmal mehr: Große Bauprojekte in der Domstadt haben es in sich. Während der Kölner Zoo mit seiner neuen Giraffen-Anlage für rund 6,5 Millionen Euro ein vorzeigbares Ergebnis geliefert hat2, kämpft das Miqua weiter mit Kostenproblemen. Bleibt zu hoffen, dass das Museum am Ende trotz allem ein kulturelles Highlight für ganz NRW wird – und dass die Kostenexplosion zumindest hier ihr Ende findet.

Quellen

  1. Nächste Kostenexplosion: Kölner Museumsbau bis zu 40 Millionen Euro teurer – Kölnische Rundschau
  2. Maoli und Penda sind schon da: Kölner Zoo eröffnet riesige neue Giraffen-Anlage! – Antenne NRW


Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.