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50 Jahre Gemeindecaritas im Erzbistum Köln: Was steckt dahinter?
23. Juli 2026

50 Jahre Gemeindecaritas im Erzbistum Köln: Was steckt hinter der Arbeit vor Ort? Referentin Anita Borchers gibt Einblicke in Netzwerke, Ehrenamt und über 60…

Seit über 50 Jahren nah dran – die Gemeindecaritas im Erzbistum Köln

Kirchliches Engagement, das wirklich ankommt – das ist das Versprechen der Gemeindecaritas im Erzbistum Köln. Seit mehr als 50 Jahren baut sie Brücken zwischen Kirchengemeinden, der verbandlichen Caritas und den Menschen vor Ort. Aber was steckt eigentlich genau dahinter? Anita Borchers, Referentin für Gemeindecaritas und Lotsenpunkte beim Diözesan-Caritasverband, gibt im Interview spannende Einblicke.1

Was macht die Gemeindecaritas eigentlich konkret?

Kurz gesagt: Sie verbindet. Jeder Kreis- und Stadtcaritasverband hat mindestens eine Person, die sich im Fachdienst Gemeindecaritas um genau das kümmert. Die Mitarbeitenden unterstützen die Akteure in den Pastoralen Einheiten dabei, ihren diakonischen Auftrag zu leben und das caritative Engagement im Sozialraum zu stärken.1 Klingt erstmal abstrakt – ist es aber gar nicht. Im Klartext bedeutet das: Hilfsangebote werden da entwickelt, wo Menschen sie wirklich brauchen. Netzwerke entstehen, Unterstützung wird sichtbar.

Ehrenamt stärken – so läuft das in der Praxis

Ein ganz konkretes Beispiel für diese Vernetzungsarbeit sind die über 60 Lotsenpunkte im gesamten Erzbistum Köln.1 Hier arbeitet der Fachdienst Gemeindecaritas Hand in Hand mit Haupt- und Ehrenamtlichen der Kirchengemeinden, weiteren verbandlichen Trägern sowie der Engagementförderung des Erzbistums zusammen. Das Ziel: sowohl das Haupt- als auch das Ehrenamt stärken und den diakonischen Auftrag vor Ort lebendig halten.

Wer sich ehrenamtlich engagiert, weiß: Man braucht manchmal einfach jemanden, der berät, begleitet und qualifiziert. Genau das leistet die Gemeindecaritas – bei der Entwicklung caritativer Projekte genauso wie im Alltag.1

50 Jahre und kein bisschen verstaubt

Was macht eine Organisation nach 50 Jahren noch relevant? Anita Borchers bringt es auf den Punkt: „Not sehen und handeln.“ Die Mitarbeitenden des Fachdienstes haben sich immer wieder neu auf die Bedarfe der Menschen und die Gegebenheiten vor Ort eingestellt – und das bis heute.1 Keine starre Struktur, sondern eine, die sich weiterentwickelt.

Auch für die Zukunft sieht sich die Gemeindecaritas als wichtige Partnerin – für Hauptberufliche genauso wie für alle, die sich ehrenamtlich einbringen. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftlicher Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeit mehr ist, bleibt diese Arbeit so wichtig wie eh und je.

Fazit: Nah dran, seit einem halben Jahrhundert

Die Gemeindecaritas im Erzbistum Köln zeigt, wie kirchliches Engagement wirklich im Alltag der Menschen ankommen kann – nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe, vernetzt und anpackend. 50 Jahre und weiterhin voll dabei. Wer mehr über die Gemeindecaritas erfahren möchte, findet alle Infos direkt beim Diözesan-Caritasverband.1

Quellen

  1. Drei Fragen an… Anita Borchers: 50 Jahre Gemeindecaritas im Erzbistum Köln – Erzbistum Köln


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