CO₂-Alarm in einem Schwelmer Großmarkt: Die Feuerwehr rückte mit 18 Einsatzkräften aus und konnte die Lage nach rund eineinhalb Stunden unter Kontrolle bringen.
Sonntagmorgen, kurz nach halb elf – und die Feuerwehr Schwelm hat schon alle Hände voll zu tun. Am 06. September 2026 um 10:40 Uhr löste eine Warneinrichtung in einem Großmarkt in der Saarstraße Alarm aus. Der Grund: Ausgetretenes Kohlenstoffdioxid (CO₂) im Bereich eines Kühlhauses. Verdacht auf eine Leckage im Kühlsystem.1
Wenn ein unsichtbares Gas zum Problem wird, zählt jede Minute. Gut, dass eine Warneinrichtung direkt angeschlagen hat – denn CO₂ ist geruchlos und in hoher Konzentration lebensgefährlich.
Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits Mitarbeiter des Großmarktes und ein Techniker vor Ort. Die Kühlaggregate wurden sofort außer Betrieb genommen und abgesperrt, damit kein weiteres Gas ausströmen konnte.1 Dann ging es an die eigentliche Arbeit:
Gegen 12:00 Uhr war der Einsatz beendet – also rund eineinhalb Stunden nach der Alarmierung.1
Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte und 5 Fahrzeuge vor Ort. Mit dabei: ehrenamtliche Kräfte des Löschzuges Stadt, die hauptamtliche Wachbesatzung sowie der Einsatzführungsdienst. Und der Rettungsdienst war ebenfalls präsent.1
Spannender Hintergrund: Weil an diesem Tag der Heimatfestumzug in Schwelm stattfand, besetzten weitere Kräfte die Feuer- und Rettungswache – um den sogenannten Grundschutz sicherzustellen. Die Feuerwehr war also gleich auf zwei Ebenen gefordert.1
CO₂ wird in modernen Kühlsystemen als natürliches Kältemittel eingesetzt – es gilt als umweltfreundliche Alternative zu älteren Kühlmitteln. Tritt es aber unkontrolliert aus, kann es sich in niedrigen Bereichen ansammeln und gefährliche Konzentrationen erreichen. Genau deshalb sind Warneinrichtungen in solchen Bereichen so wichtig – und genau deshalb hat die Feuerwehr Schwelm hier professionell und schnell reagiert.1
Ein Einsatz, der zeigt, wie wichtig gut funktionierende Warn- und Sicherheitssysteme sind – und wie eingespielt das Team der Feuerwehr Schwelm arbeitet. Zum Glück wurde niemand verletzt und der Bereich konnte nach etwa anderthalb Stunden wieder freigegeben werden. Respekt an alle Ehren- und Hauptamtlichen, die da am Sonntagmorgen ausgerückt sind!
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