In Marsberg stürzte ein 73-jähriger Fahrradfahrer nach einem Überholmanöver und verletzte sich leicht. Beim Einsatz ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum.
In Marsberg ist es am Abend des 29. Juli 2026 zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 73-jähriger Fahrradfahrer zu Sturz kam und sich leicht verletzte. Was zunächst nach einem harmlosen Abend auf dem Rad aussah, endete für den Mann aus Marsberg im Krankenhaus – und mit einer Blutprobe.1
Um 21:05 Uhr war der 73-Jährige auf der Lillers-Straße in Marsberg unterwegs – aus Richtung der B7 kommend. Gleichzeitig fuhr ihm ein 26-jähriger Marsberger mit seinem Auto entgegen. Der Autofahrer überholte in diesem Moment einen weiteren, unbeteiligten Fahrradfahrer.1
Nach aktuellem Ermittlungsstand kam es zu keiner direkten Kollision zwischen dem 73-Jährigen und dem Auto. Dennoch verlor der ältere Fahrradfahrer die Kontrolle und stürzte. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend in ein örtliches Krankenhaus.1
Der Unfall hatte noch ein weiteres Nachspiel: Im Verlauf des Einsatzes ergaben sich bei dem 73-jährigen Fahrradfahrer Hinweise auf Alkoholkonsum. Die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten ordneten daraufhin eine Blutprobenentnahme an.1
Klar ist: Alkohol und Fahrrad passen genauso wenig zusammen wie Alkohol und Auto. Auch wenn man vermeintlich „nur“ Rad fährt – wer betrunken auf dem Fahrrad unterwegs ist, gefährdet sich und andere. Das gilt übrigens auch rechtlich: Wer mit mehr als 1,6 Promille auf dem Rad erwischt wird, riskiert seinen Führerschein.1
Das Verkehrskommissariat der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis hat die Ermittlungen zu dem Unfall aufgenommen. Ob und welche Konsequenzen der Vorfall für die Beteiligten hat, wird sich im Laufe der weiteren Untersuchungen zeigen.1
Der Vorfall aus Marsberg zeigt mal wieder, wie schnell es auf der Straße brenzlig werden kann – selbst wenn es zu keiner direkten Kollision kommt. Ein unerwartetes Überholmanöver kann reichen, um jemanden aus dem Gleichgewicht zu bringen. Gerade in den Abendstunden, wenn die Sicht schlechter wird, ist gegenseitige Rücksicht im Straßenverkehr das A und O.1
Also: Augen auf, Abstand halten – und bitte nüchtern in den Sattel steigen. Bleibt sicher auf NRWs Straßen!
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