Entspannung in Monschau: Die Feuerwehr fährt ihren Großeinsatz zurück und die Evakuierungswarnung für Kalterherberg und Mützenich wird voraussichtlich…
Aufatmen im Hohen Venn! Die Lage rund um Monschau an der belgischen Grenze hat sich deutlich entspannt. Die Feuerwehr fährt ihren Großeinsatz zurück – und das ist eine richtig gute Nachricht für die rund 5.000 Bewohnerinnen und Bewohner der Ortsteile Kalterherberg und Mützenich, die zuletzt in Alarmbereitschaft versetzt worden waren.1
Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, war die Feuerfront im belgischen Hohen Venn bedrohlich nah an die deutsche Grenze herangerückt – zeitweise nur noch drei Kilometer entfernt. Die Feuerwehr wässerte vorsorglich Felder, das THW war im Einsatz, und die Stadt Monschau bat ihre Bürgerinnen und Bürger, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten.2
Am Morgen des 16. August 2026 meldete sich Einsatzleiter Philipp Krüger mit klaren Worten gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: „Wir fahren zurück.“1 Ein Großteil der rund 90 Einsatzkräfte wurde bereits in der Nacht abgezogen. Aktuell halten lediglich 20 Personen als Reserve die Stellung vor Ort – vorsichtshalber, aber ohne akute Bedrohung.1
Besonders wichtig: Seit der Nacht hat sich die Feuerfront nicht mehr weiter auf Monschau zubewegt. Das gibt den Verantwortlichen genug Spielraum, um durchzuatmen – auch wenn die Lage weiter genau beobachtet wird.1
Die vorsorgliche Evakuierungswarnung für die Ortsteile Kalterherberg und Mützenich soll laut dem Feuerwehrsprecher voraussichtlich in Kürze offiziell zurückgenommen werden.1 Monschau liegt rund zwei Kilometer von der belgischen Grenze entfernt – die Nähe zur Feuerfront hatte in den vergangenen Tagen für echte Anspannung gesorgt.1
Klar ist aber auch: Die Feuerwehr bleibt wachsam. Man wolle die Entwicklung weiterhin genau im Blick behalten und die Kräfte bei Bedarf sofort wieder verstärken.1 Sicherheit geht vor – das gilt hier genauso wie beim Waldbrand auf der belgischen Seite, wo die Behörden bereits das nahe gelegene Dorf Küchelscheid evakuiert hatten.2
Nach Stunden voller Ungewissheit und einem Großeinsatz mit bis zu 90 Kräften ist die Lage in Monschau jetzt deutlich ruhiger. Die Feuerwehr hat einen tollen Job gemacht – und die Natur hat mitgespielt. Wir bleiben für euch dran und halten euch auf dem Laufenden, falls sich an der Situation noch einmal etwas ändert.1
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