Auf der Hammerschmidtstraße zwischen Weiß und Rodenkirchen wird der Schulweg sicherer: Eine Gehweglücke soll geschlossen werden. Alle Infos hier!
Wer regelmäßig mit dem Fahrrad oder zu Fuß zwischen Weiß und Rodenkirchen unterwegs ist, kennt das Problem: Die Hammerschmidtstraße ist in den letzten Jahren immer voller geworden – und das hat einen klaren Grund. Durch die vielen Schulneubauten auf dem Sürther Feld hat die Straße massiv an Bedeutung gewonnen. Seitdem kämpfen Lokalpolitiker schon seit Jahren darum, den Schulweg endlich sicherer zu machen. Und es tut sich was!1
In den vergangenen fünf Jahren wurden bereits einige Verbesserungen umgesetzt. Streckenweise gibt es jetzt einen Radweg, und ein Zebrastreifen auf Höhe der Kantstraße macht den Schulweg zum Sürther Feld deutlich sicherer. Außerdem wurden Ende 2024 die alten Ampeln an der Kreuzung zur Weißer Straße demontiert und durch einen Minikreisverkehr ersetzt. Diese Maßnahme war Teil eines größeren Projekts mit insgesamt vier Knotenpunkten zwischen der Grimmelshausenstraße und der Hammerschmidtstraße.1
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat weitere Fragen an die Stadtverwaltung geschickt – und die Antworten bringen tatsächlich gute Neuigkeiten. Eine rund einen halben Meter große Lücke zwischen dem Fußweg entlang der Hammerschmidtstraße und dem Fußweg im Grünbereich Sürther Feld soll laut Verwaltung „zeitnah“ geschlossen werden. Das klingt erstmal klein, macht im Alltag aber einen echten Unterschied – vor allem für Fußgänger und Schüler, die täglich diese Strecke laufen.1
Allerdings gibt es auch eine Einschränkung, die bleibt: Radfahrende müssen weiterhin auf der Straße bleiben. Der Gehweg ist schlicht zu schmal – die nötige Mindestbreite von zweieinhalb Metern wird nicht erreicht, weshalb eine offizielle Freigabe für den Radverkehr nicht möglich ist.1
Wer die Hammerschmidtstraße kennt, weiß: Der Gehweg ist dort oft zugeparkt, was die ohnehin schon knappe Situation für Fußgänger noch enger macht. Auch das hat die Grünen-Fraktion angesprochen. Die Antwort der Verwaltung ist dabei ziemlich ernüchternd: Außerhalb der Kölner Innenstadtbezirke wird das Gehwegparken von Fahrzeugen unter 2,8 Tonnen im Regelfall geduldet – solange keine Behinderung oder Gefährdung vorliegt.1
Wann genau eine Behinderung vorliegt? Laut Verwaltung dann, wenn der verbleibende Durchgang weniger als 1,2 Meter beträgt. Der Verkehrsdienst entscheidet dabei nach eigenem Ermessen. Die Frage, ob Parkbuchten eingerichtet werden könnten, um die Situation zu entschärfen, ließ die Verwaltung jedoch unbeantwortet.1
Die Hammerschmidtstraße bleibt ein Dauerthema in der lokalen Politik – und das zu Recht. Die Schließung der Gehweglücke und der neue Minikreisverkehr zeigen, dass der Druck der Lokalpolitiker Früchte trägt. Trotzdem bleibt noch einiges zu tun, besonders wenn es darum geht, den Schulweg für alle Kinder wirklich sicher zu gestalten. Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden – direkt hier auf antenne.nrw!
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