Der Waldbrand in Sonsbeck-Labbeck zieht immer mehr Kräfte an: Jetzt ist auch die Feuerwehr Alpen mit Drohne im Einsatz. Alle neuen Infos zum Großeinsatz hier.
Der ausgedehnte Wald- und Vegetationsbrand im Bereich Sonsbeck-Labbeck beschäftigt die Feuerwehren in der Region weiterhin. Nachdem wir euch in einem früheren Beitrag bereits über den Großeinsatz der Feuerwehr Dinslaken berichtet haben, gibt es jetzt neue Entwicklungen: Auch die Freiwillige Feuerwehr Alpen ist mit ins Boot geholt worden – und bringt dabei eine entscheidende Technik mit.1
Am 14. August 2026 um 18:41 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Alpen mit dem Einsatzstichwort B4 alarmiert. Einsatzort: die Marienbaumer Straße in Sonsbeck. Die Einheiten aus Alpen und Veen unterstützten dabei vor allem bei der Wasserversorgung sowie der direkten Brandbekämpfung.1
Besonders wertvoll im Einsatz: die Drohne der Gemeinde Alpen. Mit ihr konnte die Einsatzleitung schnell und effektiv eine erste Lageerkundung aus der Luft durchführen – und den weiteren Verlauf des Waldbrandes konsequent beobachten. Gerade bei solch ausgedehnten Bränden ist so ein Überblick von oben Gold wert.1
Der Einsatz zeigt, wie groß die Lage wirklich ist: Neben den Einheiten aus Alpen und Veen waren alle Feuerwehren aus dem Kreis Wesel sowie Feuerwehren aus dem Kreis Kleve vor Ort. Dazu kamen weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.1 Schon beim vorherigen Einsatz in Sonsbeck hatten die hohen Temperaturen und die trockenen Bedingungen den Einsatzkräften alles abverlangt – die Gefahr war damals nicht vollständig gebannt.2
Was dieser Einsatz einmal mehr zeigt: Wenn es darauf ankommt, ziehen die Feuerwehren in NRW an einem Strang – egal ob aus Dinslaken, Alpen, Veen oder dem Kreis Kleve. Die freiwilligen Einsatzkräfte leisten hier unter körperlich anspruchsvollen Bedingungen Enormes. Respekt dafür!1
Die Freiwillige Feuerwehr Sonsbeck hat zu dem Einsatz einen ausführlichen eigenen Bericht veröffentlicht.1 Und auch wir bleiben für euch dran – sollte es neue Entwicklungen geben, erfahrt ihr es zuerst hier bei Antenne NRW.
Angesichts der anhaltenden Trockenheit und Hitze gilt weiterhin: Kein offenes Feuer in der Natur, keine Wegwerfzigaretten ins Gebüsch, keine Glasscherben auf trockenen Wiesen. Die Feuerwehren in NRW haben schon genug zu tun – lasst uns alle dazu beitragen, weitere Waldbrände zu verhindern.2
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