Anlage-Betrug in Plettenberg: Ein Ehepaar verlor viel Geld – die Polizei warnt jetzt mit klaren Tipps, wie du dich schützen kannst.
Was als vermeintlich lukrative Geldanlage begann, endete für ein Ehepaar aus Plettenberg in einem finanziellen Desaster. Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis nimmt diesen Fall jetzt zum Anlass, erneut und dringend vor Anlage-Betrügern zu warnen – denn leider ist das kein Einzelfall.1
Das Paar investierte zunächst eine höhere Summe in der Hoffnung auf gute Gewinne. Doch die versprochene Auszahlung ließ auf sich warten. Stattdessen forderten die Betrüger immer höhere Summen – angeblich für Zahlungen ans Finanzamt und für die weitere „Bearbeitung“. Die Geschädigten überwiesen auch dieses Geld. Im nächsten Schritt bekamen die Täter offenbar sogar Zugriff auf Computer und Konten des Ehepaars und konnten sich fortan selbst bedienen. Erst auf Anraten ihrer Bank erstatteten die Betroffenen schließlich Anzeige bei der Polizei.1
Das Muster ist immer ähnlich: Es beginnt oft mit einer kleinen Summe von etwa 250 Euro. Tage später sind Tausende weg. „Bei so einer kleinen Summe kann ja nicht viel schiefgehen“ – genau diesen Gedanken nutzen die Betrüger aus. Einmal am Haken, werden die Opfer zu immer höheren Investitionen überredet. Auch Forderungen für angebliche Gebühren oder Steuern sind typisch.1
Die Polizei hat klare Tipps, wie du dich schützen kannst:
Wichtig: Einmal versendete Ausweis-Kopien lassen sich nie wieder „zurückholen“ und könnten noch Jahre später für Betrügereien missbraucht werden. Wer betroffen ist, sollte sofort Anzeige erstatten und die betroffenen Konten sperren lassen.1
Ebenfalls aus Plettenberg kommt eine weitere kuriose Polizeimeldung: Eine Fahrzeugkontrolle an der Breddestraße endete für einen 39-Jährigen im Gewahrsam. Als ein Streifenteam den Mann gegen 19.30 Uhr anhalten wollte, gab er Gas, bog auf einen Parkplatz ab und flüchtete dann zu Fuß in Richtung eines Baumarktes. Dort wurde er gestellt.1
Der offenbar unter Rauschmitteleinfluss stehende Mann hatte sich bei seinem Fluchtversuch leicht verletzt, weshalb auch ein Rettungswagen gerufen wurde. Als er im weiteren Verlauf erneut weglaufen wollte, leistete er Widerstand: Er spuckte um sich, griff die Beamten an und beleidigte sie. Es wurden Handschellen angelegt, danach folgte die Fahrt ins Krankenhaus zur weiteren Begutachtung – auch dort blieb er nicht ruhig. Nach ärztlicher Versorgung wurde er ins Gewahrsam gebracht.1
Nun ermittelt die Polizei wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Fahren unter Alkohol- und Drogenkonsum. Ein Ende mit Ansage – buchstäblich.1
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