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Brings & Cat Ballou: Kölsche Generationen-Kollabo gegen Rechtsextremismus
3. September 2026

Brings und Cat Ballou haben gemeinsam den Song „Immer för Immer“ geschrieben – ein kölsches Generationenprojekt mit klarem Bekenntnis gegen Rechtsextremismus.

Wenn zwei kölsche Legenden gemeinsame Sache machen

Stell dir vor: Ein zufälliges Treffen am Flughafen wird zum Startschuss für eine der coolsten Kölsch-Kollaborationen des Jahres. Genau das ist Brings und Cat Ballou passiert – und das Ergebnis lässt sich hören. Die beiden Bands haben erstmals gemeinsam Musik gemacht und dabei nicht nur einen Song rausgebracht, sondern auch ein starkes Zeichen gesetzt.1

Von der Poolparty zum Kult-Song

Angefangen hat alles ziemlich entspannt. Peter Brings und Cat-Ballou-Keyboarder Dominik Schönenborn trafen sich zufällig im Frühjahr am Flughafen. Daraus folgte ein Telefonat zwischen Peter Brings und Cat-Ballou-Sänger Olli. Dann lud Peter zu einer Poolparty ein – Sturmfrei, über 30 Grad, reichlich Kölsch – und plötzlich war der gemeinsame Song „Immer för Immer“ geboren.1

Kurz darauf spielten beide Bands den Track zum ersten Mal live vor Publikum – in einer Kölner Kneipe am Eigelstein. Bereits nach dem ersten Refrain wurde laut mitgesungen und mitgeschunkelt. Typisch Köln eben.1

Was steckt im Song?

„Immer för Immer“ ist eine Art musikalisches Generationengespräch. Cat Ballou – mittlerweile alle Väter – und Brings – einige schon Großeltern – singen aus ihrer jeweiligen Perspektive. Cat Ballou blicken zurück: „Bläck Föös un Brings, för uns die Kings, Kumm verzäll mir vun fröher, un wie die zick flöch.“ Brings antworten darauf mit dem Blick nach vorn: „Jung, luur doch nit immer zoröck, nur noh vürre, denn do litt et Jlöck, un all die Momente im Läve, sin uns Superjeilezick.“1

Über 20 Jahre Altersunterschied, aber was beide verbindet, ist mindestens genauso groß: die Musik, die Familie und die Liebe zu Köln.1

Klares Bekenntnis gegen Rechtsextremismus

Der Song ist aber mehr als nur gute Laune und kölsches Lebensgefühl. Beide Bands beziehen seit Jahren klar Stellung für Demokratie, Gleichberechtigung und gegen Rechtsextremismus. Peter Brings machte das bei der Präsentation des Songs deutlich:1

„Das ist auch an manche Herren, die auf blau stehen, gemeint – die haben hier nichts zu suchen. Das bedeutet auch der Song. Dass wir unsere Lebensart hier weiter leben wollen, dass wir hier frei leben wollen, dass Schwule, Lesben sich auf der Straße küssen können, dass du hier zu jedem Gott beten kannst, den du willst.“ – Peter Brings1

Gemeinsam in die Session starten

„Immer för Immer“ von Brings und Cat Ballou erscheint am 4. September – und das ist direkt eine Premiere: Beide Bands starten mit diesem gemeinsamen Song in die Session. Ein stärkeres Zeichen dafür, was Zusammenhalt bedeuten kann, hätten sie kaum setzen können.1

Wenn das kein Beweis ist, dass Musik keine Altersgrenze kennt und Generationen verbinden kann – was dann? Wir sind gespannt, wie sich „Immer för Immer“ in dieser Session macht. Hör doch mal rein!

Quellen

  1. Brings und Cat Ballou machen gemeinsame Sache – auch gegen Rechtsextremismus – WDR


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