Auf einem Radweg bei Warburg-Welda kollidierten zwei Rennradfahrende frontal – eine Frau wurde schwer verletzt. Warum der Helm in diesem Fall so wichtig war.
Schlechte Nachrichten aus dem Kreis Höxter: Am Freitag, dem 4. September 2026, kam es auf einem Radweg nahe Warburg-Welda zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Rennradfahrende kollidierten frontal miteinander – mit schlimmen Folgen, vor allem für eine der Beteiligten.1
Gegen 07:09 Uhr war eine 54-jährige Frau aus Warburg mit ihrem Rennrad auf dem Radweg unterwegs, der parallel zur L552 verläuft und Welda mit Volkmarsen verbindet. Sie fuhr aus Welda kommend in Richtung Volkmarsen. Ihr entgegen kam ein 29-jähriger Rennradfahrer aus Volkmarsen.1
Laut aktuellem Ermittlungsstand haben beide zunächst gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen. Als sie kurz vor dem Aufeinandertreffen versuchten, das zu korrigieren, wurden ihre Fahrmanöver unkoordiniert – und es kam zum Frontalzusammenstoß. Beide stürzten auf die Fahrbahn.1
Die 54-jährige Frau wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Lebensgefahr bestand zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme jedoch nicht. Der 29-jährige Mann erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.1
An den beiden Rennrädern entstand Sachschaden im unteren dreistelligen Bereich. Die Räder wurden anschließend von Angehörigen der Unfallbeteiligten von der Unfallstelle abgeholt.1
Hier kommt der vielleicht wichtigste Punkt des ganzen Unfalls: Beide Beteiligten trugen einen Fahrradhelm. Laut Polizei konnten dadurch noch schwerwiegendere Verletzungen abgewendet werden.1 Das ist ein echter Reminder für alle, die regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind – egal ob gemütliche Radtour oder sportliche Rennrad-Runde. Der Helm kann im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen.
Dieser Unfall zeigt, wie schnell es auf Radwegen gefährlich werden kann – auch wenn kein Auto im Spiel ist. Ein paar Punkte, die du beim nächsten Ausritt im Hinterkopf haben solltest:
Der Unfall in Warburg-Welda ist ein erschreckendes Beispiel dafür, dass auch vermeintlich harmlose Radwege zur Gefahrenstelle werden können. Bleib also aufmerksam, fahr rechts und schnall dir den Helm um – so macht Radfahren in NRW nicht nur Spaß, sondern bleibt auch sicher.1
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