Köln öffnet 66 weitere Schulhöfe für Kinder und Jugendliche – jetzt stehen insgesamt 97 Pausenhöfe täglich von 10 bis 19 Uhr als kostenlose Spielflächen offen.
Gute Nachrichten für Kinder und Jugendliche in Köln! Die Stadt hat jetzt 66 weitere Schulhöfe für die öffentliche Nutzung freigegeben. Das bedeutet: Ab sofort stehen insgesamt 97 Pausenhöfe täglich von 10 bis 19 Uhr als kostenlose Spiel- und Bewegungsflächen zur Verfügung – und das nicht nur in den Ferien.1
Wer in Köln nach Platz zum Kicken, Toben oder einfach Abhängen sucht, hat jetzt deutlich mehr Möglichkeiten. Die Stadt macht damit ernst und zeigt: Freiraum für Kids ist kein Luxus, sondern einfach nötig.
Die Geschichte hinter dem Projekt ist eigentlich ziemlich wild. Seit 2021 prüft die Stadt Köln, ob und wie Schulhöfe außerhalb der Schulzeiten geöffnet werden könnten. 2024 wurde ein Pilotprojekt wegen zu hoher Kosten für einen extra eingerichteten Reinigungs- und Schließdienst wieder gestoppt. 2025 forderte der Rat neue Alternativen – ohne konkretes Ergebnis.1
Erst nachdem berichtet wurde, dass andere Städte das Problem längst gelöst haben, kam Bewegung in die Sache. Schuldezernent Robert Voigtsberger kündigte daraufhin an, alle Schulhöfe der 269 städtischen Schulen dauerhaft öffnen zu wollen. Gesagt, getan – zumindest Schritt für Schritt.1
Zu Beginn der Sommerferien öffnete Köln zunächst 31 Schulhöfe – und die wurden super angenommen. Schuldezernent Voigtsberger zeigte sich begeistert: „Es ist toll zu sehen, wie gut die Öffnung der Schulhöfe angenommen wird. Die ersten Wochen haben gezeigt: Mehr Raum zum Spielen macht Kindern und Jugendlichen richtig Freude. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir weitere Schulhöfe öffnen und so noch mehr Freiraum für Bewegung und Gemeinschaft schaffen.“1
Wegen der positiven Erfahrungen folgte nun die nächste Öffnungsrunde – 66 zusätzliche Standorte auf einen Schlag. Nur wenige Beschwerden gab es in der ersten Phase, und die konnten laut Stadt schnell geklärt werden.1
Damit das Ganze auch langfristig klappt, bleibt die Stadt dran. Mitarbeitende des Amtes für Schulentwicklung und der Kommunale Ordnungsdienst sind regelmäßig vor Ort. Sollte es an einzelnen Standorten Probleme geben, kann die Öffnung dort wieder rückgängig gemacht werden.1 Klingt fair – und zeigt, dass die Stadt das Projekt ernst nimmt.
Ihr wollt wissen, welcher Schulhof in eurer Nähe jetzt geöffnet ist? Die komplette Liste aller 97 Standorte findet ihr direkt auf der Website der Stadt Köln. Einfach vorbeischauen und den nächsten Spot für eure nächste Runde Basketball, Fußball oder einfach Chillen finden.1
Übrigens: Wer in Köln nach coolen Freizeitangeboten sucht, ist nicht nur auf Schulhöfe angewiesen. Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, gibt es in Köln-Dellbrück jeden Freitag ab 20 Uhr die ImKlang JamSession – kostenlos, offen für alle Levels und mit Genres von Jazz bis Funk.2 Ob Schulhof oder Bühne – Köln macht deutlich, dass Freizeit für alle zugänglich sein sollte.
Mit jetzt 97 geöffneten Schulhöfen setzt Köln ein echtes Zeichen für mehr Freiraum für Kinder und Jugendliche. Nach Jahren des Planens und Abwartens kommt das Projekt jetzt richtig in Fahrt – und die positive Resonanz zeigt, dass der Bedarf riesig ist. Bleibt zu hoffen, dass der nächste Schritt bald folgt und noch mehr der 269 städtischen Schulhöfe aufgesperrt werden.
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