Die Ausstellung „verhüllungen, Kolumba und viele Musikerinnen Hände“ in Köln fragt: Was zeigen wir – und was verstecken wir? Am 12. September 2026 im Raum L3.
Was zeigen wir von uns – und was verstecken wir lieber? Genau diese Frage stellt eine spannende Ausstellung, die du dir dieses Wochenende in Köln auf keinen Fall entgehen lassen solltest. Am 12. September 2026 öffnet die Schau „verhüllungen, Kolumba und viele Musikerinnen Hände“ von 11:00 bis 19:00 Uhr ihre Türen im Raum L3 in der Lindenstraße 34, 50674 Köln.1
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Handabformungen – und zwar solche, die nichts beschönigen und nichts verbergen. Die Hand gilt als eines der persönlichsten Ausdrucksmittel des Menschen überhaupt: Sie berührt, gestaltet, hält fest und lässt los. In ihren Linien, Falten und Narben trägt sie eine ganz eigene Biografie – ein stilles, ehrliches Selbstporträt ganz ohne Worte.1
Und der Fokus? Ganz klar auf Musikerinnen. Die Abformungen von Musikerinnen-Händen machen Musikgeschichte und Musikhistorie auf eine völlig neue, ungewohnt intime Art erlebbar. Kein Glamour, keine Bühne – nur die Hände, die Musik gemacht haben.1
Dem gegenüber stehen verhüllte Figuren und Objekte – Formen und Dinge, die bewusst dem Blick entzogen werden. Sie stehen symbolisch für alles, worüber wir lieber schweigen: das Unausgesprochene, das Verdrängte, das manchmal einfach Unangenehme im Alltag.1
Als Metapher dient dabei unter anderem verschimmeltes Gemüse – ein bewusst banales, fast beiläufiges Bild. Dieser kleine, allzu menschliche Fauxpas, den niemand gerne zeigt, sagt überraschend viel darüber aus, wie wir mit Unvollkommenheit umgehen.1
Zwischen der schonungslosen Offenheit der Hand und der bewussten Verhüllung entsteht ein Spannungsfeld, das dich einlädt, über deine eigene Bereitschaft nachzudenken, gesehen zu werden. Was wählst du zu zeigen? Was verbirgst du – und warum?1
Diese interdisziplinäre Ausstellung schafft genau diesen Dialog zwischen zwei gegensätzlichen Polen menschlicher Erfahrung: dem Intimsten und dem Verborgenen. Das ist keine Kunst, an der man einfach so vorbeischaut – das ist Kunst, die hängen bleibt.1
Schau am besten direkt auf der Event-Seite vorbei, um keine Details zu verpassen – und dann ab nach Köln! Solche Ausstellungen, die echte Fragen stellen, findet man nicht alle Tage.1
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