E-Scooter-Kontrollen im Kreis Höxter zeigen Wirkung: 13 Verwarngelder, Strafanzeigen und mehr. Am 17.
Die Polizei im Kreis Höxter schlägt Alarm: E-Scooter und Fahrräder sorgen für einen besorgniserregenden Anstieg von Unfällen – und die Zahl der Verletzten steigt mit. Gleichzeitig bleibt die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle konstant hoch. Kurz gesagt: Es wird nicht besser, sondern eher schlimmer.1
Die Kreispolizeibehörde reagiert darauf mit gezielten Schwerpunktkontrollen – und die zeigen bereits Wirkung. Markus Tewes, Leiter der Direktion Verkehr, macht dabei klar, worum es geht: „Jeder Unfall im Kreis Höxter ist einer zu viel. Wenn die Appelle zur freiwilligen Einhaltung der Verkehrsregeln nicht ausreichen, müssen wir konsequent einschreiten.“1
Bei einem Fahrradkontrolltag geriet vor allem eine Gruppe ins Visier: E-Scooter-Fahrende. Während Fahrräder und Fußgänger weitgehend unauffällig blieben, hagelte es bei den E-Scootern satte 13 Verwarngelder. Dazu kamen zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen und – Achtung – sogar zwei Strafanzeigen. Das läppert sich.1
Auch in der Fußgängerzone von Höxter wurde kontrolliert – gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt. Und die Regeln dort sind eigentlich eindeutig: Fahrräder dürfen zwischen 9 und 19 Uhr dort nicht fahren, E-Scooter sind sogar rund um die Uhr tabu und müssen geschoben werden. Trotzdem: Insgesamt acht Verwarngelder – sieben für Fahrräder und eines für einen E-Scooter.1
Tewes nennt die häufigsten Vergehen beim Namen – und die klingen nach Dingen, die eigentlich jeder wissen sollte:1
Das Problem dabei: Diese Verstöße gefährden nicht nur die Fahrenden selbst, sondern vor allem ältere Menschen und Kinder. Das ist kein Kavaliersdelikt.1
Die Polizei macht am Donnerstag, dem 17. September, beim europaweiten „Tag ohne Verkehrstote“ mit – im Rahmen der internationalen ROADPOL „Safety Days“. Den gesamten Donnerstag und die darauffolgenden Tage wird die Polizei an verschiedenen Standorten im Kreisgebiet verstärkte Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen durchführen.1
Tewes bringt es auf den Punkt: „Ein ‚Tag ohne Verkehrstote‘ darf keine Ausnahme bleiben, sondern muss unser täglicher Anspruch sein. Hinter jeder Zahl in der Unfallstatistik steht ein Schicksal, eine Familie, ein Verlust.“1
Die Botschaft der Polizei ist eigentlich simpel – und sie gilt für alle, die auf NRWs Straßen und Wegen unterwegs sind:1
Wer sich daran hält, schützt sich selbst – und übernimmt gleichzeitig Verantwortung für alle anderen auf den Straßen. Klingt nach einem Deal, den man annehmen sollte.1
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!