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111 km/h statt 70: Motorradfahrer rast auf dem Höhenweg – Polizei zieht Bilanz
27. Juli 2026

111 km/h statt erlaubter 70: Ein Motorradfahrer hat auf dem Höhenweg bei Werdohl für den traurigen Tageswert gesorgt. Die Polizei kündigt weitere Kontrollen an.

Volle Pulle auf der L655 – und das kommt teuer

Wer am Sonntag mit dem Motorrad oder Auto über den Höhenweg (L655) bei Werdohl gefahren ist, hatte vielleicht Bekanntschaft mit einer ESO-Messanlage der Polizei gemacht. Und die hatte es in sich: Zwischen 12:11 Uhr und 16:40 Uhr hat die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis insgesamt 1.597 Fahrzeuge kontrolliert – mit einem erschreckenden Ergebnis.1

136 Tempoverstöße in unter fünf Stunden

Von den knapp 1.600 kontrollierten Fahrzeugen haben 136 Fahrer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit außerorts überschritten. Das ist fast jeder zehnte! Die meisten davon – genau 113 Fahrer – können sich auf ein Verwarngeld einstellen. Weitere 23 Fahrer erwartet sogar eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Also kein billiges Vergehen mehr.1

Der „Gewinner“ des Tages: 111 km/h statt erlaubter 70

Den absoluten Tageswert – und das leider im negativen Sinne – lieferte ein Motorradfahrer, dessen Kraftrad in Siegen zugelassen ist. Er rauschte mit satten 111 km/h durch die Messstelle. Erlaubt sind dort gerade mal 70 km/h. Das bedeutet: Er war mit 41 km/h zu viel unterwegs – also mehr als die Hälfte obendrauf. Das war definitiv kein Ausrutscher mehr, sondern ganz klar zu schnell.1

Warum die Polizei gerade hier kontrolliert

Der Höhenweg ist kein zufällig gewählter Ort für solche Kontrollen. Die Strecke ist bei Motorradfahrern beliebt, kurvenreich und kann bei überhöhter Geschwindigkeit schnell gefährlich werden. Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis macht deshalb klar: Das war keine einmalige Aktion. Die Polizei kündigt weitere Geschwindigkeitskontrollen auf der Strecke an – ausdrücklich zur Senkung des Unfallrisikos.1

Was droht dir bei solchen Verstößen?

Je nachdem, wie weit du die erlaubte Geschwindigkeit überschreitest, kann das außerorts richtig ins Geld gehen – und du kannst auch Punkte in Flensburg kassieren. Bei mehr als 40 km/h zu viel drohen außerorts in der Regel:

  • Hohe Geldbuße (oft mehrere Hundert Euro)
  • Punkte in Flensburg
  • Fahrverbot von einem Monat

Der Motorradfahrer aus Siegen hat die 40-km/h-Grenze also klar geknackt – die Konsequenzen dürften entsprechend unangenehm sein.1

Fazit: Fuß vom Gas – vor allem auf dem Höhenweg

136 Verstöße in weniger als fünf Stunden zeigen: Zu schnell fahren ist auf dem Höhenweg leider keine Seltenheit. Die Polizei hat das auf dem Radar – im wahrsten Sinne des Wortes. Also: Wer die Kurven auf der L655 genießen will, sollte das bitte im Rahmen der erlaubten Geschwindigkeit tun. Denn die nächste Kontrolle kommt bestimmt.1

Quellen

  1. POL-MK: Höhenweg: Siegener Motorradfahrer mit 111 km/h gemessen – Presseportal


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