Ein 19-Jähriger raste in Arnsberg-Hüsten mit 116 km/h durch eine Tempo-50-Zone – ohne Führerschein und unter Cannabiseinfluss.
Was für ein Abend in Arnsberg-Hüsten: Zwei Polizisten des Verkehrsdienstes Hochsauerlandkreis standen am Abend des 1. September 2026 in der Kleinbahnstraße und kontrollierten die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Autos. Klingt erstmal nach einem ganz normalen Diensteinsatz. Und dann kommt da ein BMW angebraust – mit satten 116 km/h. Innerorts. Wo eigentlich 50 km/h erlaubt sind.1
Einer der Beamten trat an den Fahrbahnrand und gab dem Fahrer klare Anhaltesignale. Doch statt zu bremsen, steuerte der BMW weiter auf den Polizisten zu – der Beamte musste ausweichen, um einem Zusammenstoß zu entgehen. Krass, oder? Spoiler: Das war keine besonders clevere Idee.1
Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Beamten den flüchtigen BMW schließlich in der Bahnhofstraße stoppen. Am Steuer saß ein 19-jähriger Mann aus Neheim. Neben ihm auf dem Beifahrersitz: ein 21-jähriger Mann aus Duisburg.1
Und als wäre das alles noch nicht genug, kamen bei der Kontrolle weitere unangenehme Details ans Licht. Die Polizisten stellten fest, dass der 19-Jährige offenbar unter dem Einfluss von Cannabis gefahren war. Obendrauf: Er besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Kein Führerschein, keine nüchterne Fahrt, dafür maximales Tempo in einer Tempo-50-Zone – das ist eine ziemlich gefährliche Kombination.1
Die Polizisten brachten den 19-Jährigen zur Polizeiwache Arnsberg, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er zwar wieder entlassen – aber ohne Konsequenzen läuft das natürlich nicht ab.1
Gegen den jungen Fahrer wurden unter anderem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Beide Vorwürfe sind ernst zu nehmen und können empfindliche Strafen nach sich ziehen.1
116 km/h in einer Tempo-50-Zone – das ist mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Dazu Cannabis am Steuer und kein Führerschein. Jede einzelne dieser Sachen wäre schon ein Problem. Zusammen ergibt das eine Situation, die für alle Beteiligten – den Fahrer, den Beifahrer, die Polizisten und alle anderen Verkehrsteilnehmer in der Kleinbahnstraße – extrem gefährlich war.1
Der Versuch, vor der Polizei zu flüchten, hat die Sache für den 19-Jährigen übrigens nicht besser gemacht – sondern deutlich schlimmer. Am Ende stand er trotzdem in der Bahnhofstraße vor den Beamten. Die Botschaft ist klar: Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr zahlt sich nicht aus – für niemanden.
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