Ein Landwirt in Nütterden hat sich bei einem Arbeitsunfall die Hand an einem Güllefass-Schlauch durchstoßen.
Was für viele ein ganz normaler Dienstagnachmittag war, wurde für einen Landwirt in Nütterden zum echten Albtraum: Bei Arbeiten auf einem Feld verletzte er sich an einem Schlauch eines Güllefasses – und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Feuerwehr und Rettungsdienst mussten ran.1
Gegen 16.40 Uhr gingen die Alarmierungen ein. Die Einheiten Nütterden und Frasselt, der Einsatzleitwagen aus Kranenburg sowie der Rettungsdienst des Kreises Kleve wurden zur Einsatzstelle gerufen.1 Aus bislang ungeklärter Ursache hatte sich der Mann die Hand an einem Schlauch des Güllefasses durchstoßen – und steckte fest. Selbst befreien? Keine Chance.
Während der Rettungsdienst sich sofort um die medizinische Versorgung des Verletzten kümmerte, setzte die Feuerwehr hydraulisches Rettungsgerät ein, um den Landwirt aus seiner Zwangslage zu lösen.1 Klingt nach Hollywood – war aber bitterer Ernst auf einem Feld in NRW.
Nach rund 45 Minuten war der Einsatz abgeschlossen.1 Der Landwirt wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unklar – die Ermittlungen dazu laufen.
Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte bergen enorme Risiken – das zeigt dieser Fall eindrücklich. Güllefässer, Schläuche, Pumpen: Was im Alltag selbstverständlich wirkt, kann im Bruchteil einer Sekunde zur Gefahr werden. Umso wichtiger ist es, dass Einsatzkräfte wie die Freiwillige Feuerwehr Kranenburg genau für solche Situationen ausgebildet und ausgerüstet sind.1
Respekt an alle Einsatzkräfte, die hier schnell und professionell gehandelt haben – und dem Landwirt gute Besserung! 🙏
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