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Brücke statt Durchfahrt: Lieferwagenfahrer in Düren unterschätzt Fahrzeughöhe – und hat noch ein zweites Problem
23. Juli 2026

Ein Lieferwagenfahrer krachte in Düren in eine Bahnunterführung – und hatte danach noch ein zweites Problem: keinen gültigen Führerschein.

Kurze Fahrt, große Folgen

Was als ganz normaler Lieferauftrag startete, endete für einen 36-jährigen Fahrer aus Düsseldorf mit einem ordentlichen Schlamassel – und das gleich auf mehreren Ebenen. Am 22. Juli 2026 gegen 11:00 Uhr fuhr der Mann mit seinem Lieferwagen in die Bahnunterführung der Dampfmühlenstraße in Düren in Richtung Feldstraße ein. Das Problem: Die Durchfahrtshöhe war beschränkt – und sein Transporter war schlicht zu hoch.1

Abrupter Stopp an der Unterführung

Die massive Konstruktion stoppte den Lieferwagen abrupt. Kein sanftes Anhalten, kein Ausweichen – der Zusammenstoß war heftig genug, um den Beifahrer, einen 21-jährigen Mann aus Krefeld, leicht zu verletzen. Er musste zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 2.000 Euro.1

Und dann kam’s noch dicker

Doch bei der Unfallaufnahme wartete für den Fahrer das nächste Problem. Die Beamten bemerkten Unstimmigkeiten zwischen dem Mann und dem Lichtbild auf dem ausgehändigten Führerschein. Berechtigte Zweifel an seiner Identität führten dazu, dass er zur Polizeiwache nach Düren mitgenommen wurde.1

Dort stellte sich heraus: Der 36-Jährige hatte den Führerschein eines Freundes dabei und gegenüber den Beamten falsche Personalien angegeben. Noch gravierender – er selbst besitzt gar keine gültige Fahrerlaubnis. Die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren ein und stellte den fremden Führerschein sicher.1

Doppelt schief gelaufen

Dieser Fall zeigt gleich zwei Klassiker auf einmal: Erstens, dass Höhenbeschränkungen an Unterführungen kein dekoratives Beiwerk sind – sie sind bitterer Ernst. Und zweitens, dass es selten eine gute Idee ist, ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs zu sein, erst recht nicht mit dem Führerschein eines Freundes in der Tasche. Was als kleiner Umweg durch eine Unterführung in Düren geplant war, endete mit einem verletzten Beifahrer, 2.000 Euro Sachschaden und gleich mehreren Strafanzeigen.1

Also: Immer die Höhenangaben im Blick behalten – und natürlich auch den eigenen Führerschein in der Tasche.

Quellen

  1. POL-DN: Fahrzeughöhe unterschätzt und mit Brücke kollidiert – Presseportal


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