Drei Schleusungen auf Autobahnen in Nordrhein-Westfalen aufgeklärt.
Die Bundespolizei hat an den vergangenen Tagen im Rahmen kontrollierter Grenzkontrollen auf den Bundesautobahnen 4 und 44 drei Schleusungsversuche aufgedeckt. Diese fanden am Freitag, Sonntag und Montagnachmittag statt.
Am Freitag wurde ein Fahrzeug aus den Niederlanden kontrolliert, in dem sich mehrere Personen ohne gültige Grenzübertrittsdokumente befanden. Bei einer Durchsuchung wurden zudem geringe Mengen Cannabis bei einem Insassen gefunden.
Am Sonntag stellte die Polizei ein weiteres Fahrzeug fest, bei dem der Fahrer trotz ordnungsgemäßer Identifikation bereits mehrfach wegen Schleusungshandlungen in Erscheinung getreten war. Auch hier konnten die Mitfahrer keine ausreichenden Dokumente vorlegen. Gegen sie werden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Zusätzlich kam es am Montag zu einer Kontrolle eines erneut mit Personen besetzten Fahrzeugs, bei dem die Mitfahrer ebenfalls keine gültigen Dokumente hatten. Auch diese Personen wurden nach Abschluss der Maßnahmen zurückgeführt.
Ein vorheriger Vorfall, der bereits am Donnerstag geschah, zeigt die Herausforderungen der Grenzsituation. Ein Fahrer konnte bei einem Versuchs der Kontrolle alle Anhaltesignale missachten und flüchtete Richtung Belgien, wo die Polizei die Verhaftung übernahm.
Die Vorfälle verdeutlichen die fortwährenden Bemühungen der Bundespolizei und die Zusammenarbeit mit belgischen Behörden in der Bekämpfung der Schleusungs- und Menschenschmuggelkriminalität.
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