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Bundespolizei in NRW: Drei Haftbefehle am Wochenende vollstreckt
27. Juli 2026

Die Bundespolizei in NRW hat am letzten Wochenende im Juli 2026 gleich drei Haftbefehle vollstreckt – an der A3 und am Bahnhof Emmerich.

Dreimal erwischt: Bundespolizei schnappt Gesuchte an der Grenze

Ein Wochenende, drei Haftbefehle – die Bundespolizei in NRW hatte Ende Juli ordentlich zu tun. An der Autobahn 3 und am Bahnhof Emmerich schnappten die Beamten gleich drei Personen, gegen die Haftbefehle vorlagen. Hier sind alle Details im Überblick.1

Fall 1: Betrug auf der A3 – Rumäne zahlt und kommt frei

Am Freitagvormittag, 24. Juli 2026, kontrollierten Beamte der Bundespolizei auf der Autobahn 3 am Grenzübergang Elten-Autobahn einen 31-jährigen Rumänen bei der Einreise aus den Niederlanden. Der Abgleich in den polizeilichen Datenbeständen brachte es direkt an den Tag: Die Staatsanwaltschaft Essen suchte ihn wegen Betruges.1

Wer zahlt, der fährt – das gilt hier ganz wortwörtlich. Der Mann beglich die fällige Geldstrafe von 1.200 Euro direkt vor Ort bei der Bundespolizei und wandte damit eine drohende 120-tägige Haftstrafe ab. Danach durfte er weiterreisen.1

Fall 2: Körperverletzung – Syrer muss in die JVA Kleve

Am Sonntagabend reiste ein 28-jähriger Syrer als Fahrgast in einem grenzüberschreitenden Reisebus auf der Autobahn 3 nach Deutschland ein. Auch hier zeigte die Überprüfung der Personalien sofort: Die Staatsanwaltschaft Berlin suchte ihn zur Strafvollstreckung wegen Körperverletzung.1

Das Problem diesmal: Der Gesuchte konnte die fällige Geldstrafe in Höhe von 140 Euro nicht bezahlen. Deshalb muss er nun eine siebentägige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Kleve verbüßen.1

Fall 3: Diebstahl – Spanier landet ebenfalls im Gefängnis Kleve

Ebenfalls am Sonntagabend kontrollierten Bundespolizisten am Bahnhof Emmerich einen 22-jährigen Spanier. Auch in diesem Fall förderte die Überprüfung in den polizeilichen Datenbeständen einen Haftbefehl zutage – diesmal ausgestellt von der Staatsanwaltschaft Köln wegen Diebstahls.1

Die ausstehende Geldstrafe betrug 70 Euro – oder alternativ eine siebentägige Ersatzfreiheitsstrafe. Da der Spanier den Betrag nicht bezahlte, brachte die Bundespolizei auch ihn zum Haftantritt nach Kleve.1

Fazit: Kontrollen zahlen sich aus

Das Wochenende zeigt mal wieder: Routinekontrollen an Grenzen und Bahnhöfen können ganz schnell zu handfesten Ergebnissen führen. Ob Autobahn oder Bahnhof – wer mit einem offenen Haftbefehl unterwegs ist, riskiert, direkt geschnappt zu werden. Die Bundespolizei bleibt in NRW auf Zack.1

Quellen

  1. BPOL NRW: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle am Wochenende


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