Nouhaila war mit 20 Jahren obdachlos in Düsseldorf – das Trebe-Café der Diakonie half ihr zurück ins Leben. Seit 30 Jahren unterstützt es junge Frauen in Not.
Stell dir vor, du bist gerade mal 20 Jahre alt – und hast kein Dach über dem Kopf. Genau das hat Nouhaila in Düsseldorf erlebt. Was ihr wieder auf die Beine geholfen hat? Das Trebe-Café. Ein Ort, der seit 30 Jahren jungen wohnungslosen Frauen in der Landeshauptstadt Unterstützung, Sicherheit und eine echte Perspektive bietet.1
Das Trebe-Café ist kein gewöhnlicher Treffpunkt. Es ist eine Anlaufstelle der Diakonie in Düsseldorf, die sich seit drei Jahrzehnten um junge Frauen kümmert, die obdachlos sind oder vom Wohnungsverlust bedroht werden. Geleitet wird das Café von Maria Peixoto – einer Frau, die gemeinsam mit ihrem Team dafür sorgt, dass Betroffene nicht allein durch diese schwere Zeit müssen.1
Auch Diakonie-Vorständin Tanja Buck, zuständig für den Bereich Kinder, Jugend und Familie, steht hinter dem Projekt und macht deutlich, wie wichtig solche Angebote gerade für junge Menschen in Krisensituationen sind.1
Nouhaila war gerade 20 Jahre alt, als sie in Düsseldorf auf der Straße landete. Eine Situation, die sich für viele unvorstellbar anfühlt – aber leider bittere Realität für erschreckend viele junge Frauen ist. Das Trebe-Café war für sie mehr als nur ein warmer Ort: Es hat ihr, wie sie selbst sagt, „eine große Last genommen“.1
Was genau ihr dort geholfen hat, bleibt ihr ganz persönliches Kapitel. Aber die Botschaft ist klar: Manchmal braucht es nur einen Ort, an dem man ankommen darf – ohne Vorwürfe, ohne Druck, einfach so.1
Dass das Trebe-Café jetzt sein 30-jähriges Bestehen feiern kann, ist ein echtes Zeichen. Denn es zeigt: Langfristige, verlässliche Unterstützung funktioniert. Nicht als kurzfristiges Projekt, sondern als feste Säule im sozialen Netz einer Stadt.1
Auch Klientin Lea (24) ist heute Teil dieser Gemeinschaft – und steht stellvertretend für all die Frauen, die durch das Café ihren Weg zurück ins Leben gefunden haben.1
Du wohnst in NRW und willst, dass solche Projekte weiter existieren? Dann informiere dich, wie du lokale Sozialeinrichtungen in deiner Stadt unterstützen kannst – ob durch ehrenamtliches Engagement, Spenden oder einfach dadurch, dass du das Thema Obdachlosigkeit bei jungen Frauen sichtbar machst. Weil Geschichten wie die von Nouhaila zeigen: Es kann jeden treffen. Und jeder Mensch verdient eine zweite Chance.1
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