In Duisburg-Wanheimerort wurde eine 80-jährige Seniorin nach einer Wegbeschreibung bestohlen. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter 0203 2800.
Was für eine dreiste und erschreckende Geschichte aus Duisburg: Eine 80-jährige Duisburgerin wollte einfach nur nett sein – und wurde genau dafür bestraft. Am Montagnachmittag, dem 3. August, gegen 14:30 Uhr, ist die Seniorin an der Fischerstraße/Ecke Eschenstraße Opfer eines Kettenraubes geworden.1
Neben der 80-Jährigen hielt plötzlich ein Audi, besetzt mit zwei Männern. Der Beifahrer stieg aus und fragte die Seniorin nach dem Weg zu einem Krankenhaus. Die freundliche Duisburgerin erklärte ihm den Weg – kein Problem, soweit so gut.1
Aber dann wurde es fies: Der Unbekannte tat so, als wolle er sich bei ihr für die Hilfe bedanken, und versuchte, ihr eine augenscheinlich billige „Goldkette“ umzulegen. Als sich die 80-Jährige dagegen wehrte, griff der Mann einfach nach ihrer eigenen Halskette und riss sie ihr vom Hals. Anschließend stieg er zurück in den Audi, der dann in Richtung Michaelsplatz flüchtete.1
Die Seniorin erlitt durch den brutalen Angriff leichte Verletzungen am Hals. Medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst war zum Glück nicht notwendig.1
Gut, dass eine Zeugin vor Ort war: Sie machte ein Foto des flüchtenden Audis mit französischem Kennzeichen. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief jedoch leider ohne Erfolg.1
Die Zeugin beschreibt den Täter so:
Die Kriminalpolizei Duisburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht jetzt dringend weitere Zeugen, die Angaben zu dem beschriebenen Mann machen können. Wenn ihr am Montagnachmittag in der Nähe der Fischerstraße/Ecke Eschenstraße in Wanheimerort etwas Verdächtiges beobachtet habt oder den Audi mit französischem Kennzeichen gesehen habt, meldet euch bitte!1
Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegen.
Diese perfide Methode – erst Vertrauen aufbauen, dann zuschlagen – ist leider keine Seltenheit. Täter nutzen gezielt die Hilfsbereitschaft und das Vertrauen älterer Menschen aus. Sprecht mit euren Eltern, Großeltern oder älteren Nachbarn über solche Maschen. Je mehr Menschen davon wissen, desto schwerer haben es solche Kriminellen.1
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