Bundespolizei trennt Kontrahenten nach Gewaltanwendung mit Glasflasche in Dortmund.
Am 23. Juni kam es am Dortmunder Hauptbahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die durch Belästigungen und körperliche Gewalt geprägt war. Gegen 02:35 Uhr befanden sich ein 24-Jähriger und seine 20-jährige Begleiterin in einem Geschäft, als sie von zwei jungen Männern, die ukrainische Staatsangehörige sind, provoziert wurden. Trotz der Provokationen gingen das Paar und der 24-Jährige weiter. Die Aggressoren folgten den beiden bis zum Haupteingang des Bahnhofs und drohten ihnen mit körperlicher Gewalt.
Der 24-Jährige versuchte, die Situation verbal zu klären, doch die beiden Jugendlichen griffen ihn unvermittelt an. Einer von ihnen schlug mit einer auf dem Boden liegenden Glasflasche mehrmals auf den Kopf des 24-Jährigen ein. Mehrere Streifen der Bundespolizei, die die Auseinandersetzung bemerkten, konnten die Kontrahenten voneinander trennen, die Aggressoren zu Boden bringen und fesseln.
Nach der Identitätsfeststellung wurden alle Betroffenen zur nahegelegenen Dienststelle gebracht. Dort äußerten sich die Beteiligten nicht und lehnten eine ärztliche Versorgung ab. Die beiden Aggressoren wurden entlassen, während der 18-jährige Ukrainer, bei dem eine ED-Behandlung durchgeführt wurde, ebenfalls nach der Fingerabdrucknahme und Anfertigung von Lichtbildern entlassen wurde. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren eröffnet und sichert derzeit die Videoaufnahmen des Bahnhofs zur weiteren Auswertung.
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