Polizei und Bundespolizei führen erfolgreiche Kontrollen im Bahnhofsumfeld durch.
Am Mittwochnachmittag führte die Polizei Münster zusammen mit der Bundespolizeiinspektion Münster erstmals eine koordinierte Kontrollmaßnahme im Umfeld des Hauptbahnhofs durch. Ziel dieser Aktion war es, durch eine sichtbare Präsenz und gezielte Kontrollen das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken und Straftaten zu verhindern.
Die Einsatzkräfte kontrollierten über 40 Personen, wobei ein Schwerpunkt auf der seit Juli bestehenden Waffen- und Messerverbotszone lag. In diesem Bereich dürfen keine gefährlichen Gegenstände mitgeführt werden. Bei den Kontrollen wurde unter anderem ein Schweizer Taschenmesser und ein Reizstoffsprühgerät sichergestellt, wofür die verantwortlichen Personen mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen müssen. Insgesamt wurden fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie vier Strafanzeigen erstellt, die unter anderem Verstöße gegen das Waffengesetz und Betäubungsmittelkriminalität betreffen.
Die beiden Behörden kündigten an, diese Kontrollaktionen künftig regelmäßig durchzuführen, um die Sicherheit im Bahnhofsumfeld nachhaltig zu erhöhen.
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