In Essen wurden fünf mutmaßliche Kupferdiebe festgenommen. Polizei entdeckt umfangreiches Diebesgut.
In der Nacht zum 7. Mai wurden in Essen an der Norbertstraße fünf Personen festgenommen, die verdächtigt werden, Kupferdiebstähle begangen zu haben. Gegen 1:30 Uhr fiel einem Streifenwagen ein PKW auf, der an einer Bushaltestelle mit eingeschaltetem Warnblinklicht parkte. Plötzlich liefen vier Personen von einem Grünstreifen zu dem Fahrzeug und versuchten, zu flüchten, als sie von den Beamten angehalten wurden.
Bei der Kontrolle entdeckten die Polizisten einen weiteren Transporter auf dem Grünstreifen, in dem abgeschnittene Starkstromkabel und abgetrennte Kupferdachrinnen lagerten. Zudem fanden die Einsatzkräfte tattypisches Werkzeug, darunter Bolzenschneider und eine Elektrosäge. Auf dem Gelände der ehemaligen Polizeischule war weiteres Diebesgut bereitgelegt worden, eine umfassende Beute mit einem hohen Kupferanteil.
Die kontrollierten Männer im Alter von 17 bis 39 Jahren stammen aus Rumänien, von denen nur einer einen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Bis auf den 17-Jährigen sind alle bereits polizeibekannt. Die Ermittlungen richten sich gegen die Männer wegen schweren Bandendiebstahls.
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