Eine Seniorin in Wermelskirchen wurde Opfer von Betrügern, die sich als Polizisten ausgaben und hohe Geldsummen erbeuteten.
Am Freitag (29.05.) kam es in Wermelskirchen zu einem Betrugsfall, bei dem eine Seniorin eine hohe Geldsumme an falsche Polizisten übergab. Die Betrüger hatten die Frau telefonisch kontaktiert und sich als Beamte ausgegeben. Sie behaupteten, dass die Tochter der Seniorin nach einem Verkehrsunfall ins Krankenhaus eingeliefert worden sei und forderten Geld zur Deckung angeblicher Krankenhauskosten.
Die Geschädigte und eine Zeugin beschrieben den Geldabholer als etwa 18 Jahre alt, mit athletischer Figur, kurzen dunklen Haaren und osteuropäischem Erscheinungsbild. Er war mit einem T-Shirt und einer kurzen Hose bekleidet.
In der Region kommt es immer wieder zu ähnlichen Betrugsversuchen, bei denen Täter versuchen, durch verschiedene Maschen an Bargeld oder Wertgegenstände von älteren Menschen zu gelangen. Angehörige werden angehalten, ihre älteren Verwandten über diese Betrugsarten zu informieren und sie aufzuklären, dass echte Polizisten niemals Bargeld verlangen.
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