Polizei nimmt Verdächtigen nach Erpressung und Waffendelikten fest.
Am 30. April 2026 haben Beamte der Polizei Köln einen Haftbefehl gegen einen 30-jährigen Mann vollstreckt, der in Verbindung mit einem Fall räuberischer Erpressung steht. Im Rahmen der Ermittlungen fanden auch Durchsuchungen an zwei Wohnorten des Beschuldigten sowie einem weiteren Komplizen statt.
Der Beschuldigte wird verdächtigt, im März 2025 einen bislang unbekannten Mittäter beauftragt zu haben, einen Mann mit massiver Gewalt einzuschüchtern, um von ihm einen sechsstelligen Geldbetrag zu erpressen. Der unbekannte Mittäter soll daraufhin mehrere Schüsse auf die Fassade eines Mehrfamilienhauses in Köln-Höhenhaus abgegeben haben. Zudem wird dem 30-Jährigen vorgeworfen, eine Handgranate vor dem Gebäude platziert zu haben, die aufgrund eines Defekts nicht detonierte.
Zusätzlich wird dem Beschuldigten und seinem 24-jährigen Komplizen vorgeworfen, am 20. April 2025 erneut versucht zu haben, eine weitere Person in einer Shisha-Bar unter Gewaltandrohung um Geld zu erpressen. Bei den Durchsuchungen wurden mehrere Mobiltelefone sichergestellt, allerdings keine Waffen gefunden. Die Ermittlungen, insbesondere zur Identität des flüchtigen Mittäters, sind weiterhin im Gange.
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