Der Krankenhausförderverein Porz bereitet sich mit neuem Vorstand auf das Jahr 2028 vor, wenn das Stadtdarlehen über 23 Millionen Euro fällig wird.
2028 rückt näher – und der Krankenhausförderverein Porz am Rhein bereitet sich schon jetzt auf die entscheidenden Momente für das Porzer Krankenhaus vor. Denn dann wird das Stadtdarlehen über 23 Millionen Euro fällig, genauer gesagt die Summe, die bis dahin aus dem Darlehen verbraucht wurde. Kein kleines Thema – und deshalb ist der Förderverein gerade richtig in die Vollen gegangen: Mit einer frischen Mitgliederversammlung, Vorstandswahlen und einem klaren Blick in die Zukunft.1
Bei der jüngsten Mitgliederversammlung standen Vorstandswahlen auf dem Programm – und die Ergebnisse sind eindeutig. Simin Fakhim wurde ohne eine einzige Gegenstimme als Vorsitzende bestätigt. Als neuer zweiter Vorsitzender wurde Hans Baedorf gewählt. Sein Vorgänger, Sigurd Claus, trat aus privaten Gründen nicht mehr an – übernimmt aber künftig das Amt des Kassenprüfers.1
Auch beim Schatzmeister gibt es einen echten Generationswechsel: Jürgen Hackenbroich übergibt an Gregor Berghausen. Michael Gras bleibt als Geschäftsführer an Bord. Als Beisitzer wurden Werner Brommund, Udo Denhof, Rainer Gocke, Friedhelm Lenz, Johannes Nolte, Klaus Schäfer, Rudi Werner und Patricia Wolf erneut gewählt. Mit Stefan Hasberg kommt zudem ein neues Gesicht in die Runde.1
Nach der Wahl zeigte sich Simin Fakhim entschlossen und motiviert: „Diese klaren Ergebnisse sind ein starkes Signal und ein wunderbarer Ansporn, uns auch in den kommenden Jahren mit voller Kraft für das Krankenhaus Porz am Rhein einzusetzen.“ Ihr Ziel ist klar – das Krankenhaus bis Ende 2028 zukunftssicher aufzustellen und dabei Projekte zu realisieren, die Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende direkt vor Ort spürbar stärken.1
Was den Förderverein so besonders macht? Acht der insgesamt 13 Vorstandsmitglieder sitzen in den entscheidenden Gremien des Krankenhauses – von Stiftungsvorstand über Aufsichtsrat bis zum Kuratorium. Dort hat der Verein eine strategisch bedeutsame Sperrminorität, mit der er die kommenden Weichenstellungen aktiv mitgestalten kann. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von – wie es hieß – „intensiven und harten Verhandlungen“, die damals nötig waren, um eine Insolvenz des Hauses abzuwenden.1
Der Hintergrund: Im Jahr 2023 gewährte die Stadt Köln dem Stiftungskrankenhaus in zwei Schritten das Darlehen über 23 Millionen Euro – und rettete das Haus damit vor einer drohenden Zahlungsunfähigkeit. Mit dem Geld kamen aber auch Auflagen: Die Stadt ist auf mehreren Grundstücken der Krankenhausstiftung eingetragen, und die Satzung der Stiftung musste geändert werden. Im Kuratorium der Krankenhausstiftung Porz am Rhein sitzen seitdem neben sieben Mitgliedern aus Stadtrat und Stadtverwaltung auch vier Mitglieder des Fördervereins.1
Fakhim hatte damals bereits angekündigt, die Entwicklungen „wachsam begleiten“ zu wollen – und genau das tut der Förderverein mit dem frisch gewählten Vorstand weiterhin.1
Doch der Förderverein ist nicht nur in Sitzungssälen aktiv. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert er moderne medizinische Geräte, sorgt mit gezielten Wohlfühlprojekten für mehr Lebensqualität auf den Stationen und fördert Maßnahmen, die über das reguläre Klinikbudget hinausgehen. Ein weiteres Ziel: das Krankenhaus fest in der Region zu verankern – damit Porz auch langfristig ein starkes Gesundheitszentrum bleibt.1
2028 wird also ein entscheidendes Jahr für das Krankenhaus Porz am Rhein. Mit dem neu aufgestellten Vorstand scheint der Förderverein bereit, die Herausforderungen anzupacken – wachsam, engagiert und mit einem klaren Plan.
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