Brand in Gelsenkirchen-Ückendorf: 50 Einsatzkräfte kämpften am 13. August 2026 gegen ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus – fünf Personen wurden über die…
Am Morgen des 13. August 2026 hieß es in Gelsenkirchen-Ückendorf: Alarm! Um 08:08 Uhr wurde die Feuerwehr Gelsenkirchen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Almastraße gerufen. Die Lage war von Anfang an ernst – Anrufer meldeten starke Rauchentwicklung und wiesen darauf hin, dass sich noch Menschen im Gebäude befinden. Der Einsatz wurde deshalb sofort unter dem Stichwort „Brand 2 – Menschenleben in Gefahr“ geführt.1
Als die ersten Kräfte vor Ort ankamen, bestätigte sich das schlimmste Szenario: Im 1. Obergeschoss war ein Feuer ausgebrochen, das bereits für eine erhebliche Verrauchung des Gebäudes gesorgt hatte. Keine Zeit zu verlieren – die Feuerwehr leitete sofort die Brandbekämpfung und die Menschenrettung ein.1
Besonders dramatisch: Über die Drehleiter wurden fünf Personen aus dem 2. Obergeschoss gerettet. Insgesamt wurden 17 Bewohnerinnen und Bewohner durch den Rettungsdienst und einen Notarzt medizinisch gesichtet. Weil die Anzahl potenziell Verletzter so hoch war, wurde zusätzlich eine überörtliche Rettungseinheit aus dem Kreis Recklinghausen nachgefordert. Sechs Personen mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.1
Der Einsatz war ein echter Kraftakt – und das zeigt allein schon ein Blick auf die Zahlen. Insgesamt 50 Einsatzkräfte waren am Einsatzort aktiv. Dabei waren sowohl die Berufsfeuerwehr als auch die Freiwillige Feuerwehr Gelsenkirchen beteiligt:
Das Gebäude ist nach dem Brand derzeit unbewohnbar. Nach Abschluss aller Lösch- und Kontrollmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.1
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus kann sich rasend schnell ausbreiten – und dieser Fall zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, im Ernstfall sofort den Notruf zu wählen und das Gebäude zu verlassen. Rauch ist oft gefährlicher als die Flammen selbst. Wenn du in einem Mehrfamilienhaus wohnst, lohnt es sich, die Fluchtwege zu kennen und sicherzustellen, dass Rauchmelder funktionieren. Gut, dass die Einsatzkräfte in Gelsenkirchen so schnell und koordiniert reagiert haben – das hat in diesem Fall Leben gerettet.1
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