Die Feuerwehr Menden musste am Donnerstagabend zeitgleich zu mehreren Einsätzen ausrücken, darunter ein größerer Brand in einem Fabrikgebäude.
Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Menden zu mehreren zeitgleichen Einsätzen alarmiert. Um 18:53 Uhr löste die Brandmeldeanlage eines Industrieobjektes im Ortsteil Hüingsen aus. Hier hatte es produktionsbedingt zu einer Rauchentwicklung, jedoch nicht zu einem Brand gekommen. Die Einsatzkräfte führten daraufhin Lüftungsmaßnahmen durch und konnten zeitnah wieder einrücken.
Nur eine Stunde später folgte bereits der nächste Einsatz: Auf der Hönnetalstraße wurde Rauch aus einem Fabrikgebäude gemeldet. Bei der Ankunft beobachteten die Feuerwehrleute eine deutliche Rauchentwicklung, weshalb sofort zusätzliche Kräfte hinzugerufen wurden. Atemschutztrupps verschafften sich von zwei Seiten Zugang zum Gebäude und lokalisierten einen größeren Brand in einer der Hallen, den sie erfolgreich ablöschen konnten. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch aufwändig und dauerten mehrere Stunden. Über eine Drehleiter wurden vorsorglich mehrere Gasflaschen in Sicherheit gebracht.
Da der Brandrauch in Richtung Hüingsen zog, wurde vorsorglich eine Warnung an die Bevölkerung ausgegeben, die gegen 23 Uhr wieder aufgehoben werden konnte. Die letzten Einsatzkräfte rückten nach etwa fünf Stunden von der Hönnetalstraße ein.
Parallel zu den Maßnahmen in der Hönnetalstraße bearbeitete der Löschzug Mitte zwei weitere Einsätze. Um 20:30 Uhr wurde eine Ölspur in der Kapellenstraße gemeldet. Nur kurze Zeit später, um 21:55 Uhr, ging es zu einem Wohnhaus in der Kolpingstraße, wo ein Elektrogerät zu qualmen begonnen hatte. Die Einsatzkräfte nahmen das Gerät außer Betrieb und lüfteten die betroffene Wohnung.
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