Die Polizei hat fünf Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, überteuerte Dachsanierungsarbeiten angeboten zu haben.
Am Mittwoch, den 24. Juni, wurden in Euskirchen fünf Männer vorläufig festgenommen. Sie stehen im Verdacht, gewerbsmäßigen Betrug im Zusammenhang mit Dachsanierungsarbeiten begangen zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Tatverdächtigen Kontakt zu einem Hauseigentümer aufgenommen und ihm Dachsanierungsarbeiten angeboten.
Die Männer begannen, an dem Gebäude zu arbeiten und erschienen über mehrere Tage hinweg fast täglich dort. Während dieser Zeit führen sie auch Arbeiten mit materialien durch, die möglicherweise gesundheitliche Risiken bergen. Ein Kostenvoranschlag wurde nachträglich verändert und die Arbeiten waren nicht nur unzureichend abgesprochen, sondern auch mangelhaft ausgeführt. Der Hauseigentümer, ein Senior, zahlte beträchtliche Summen in bar und per Überweisung, wobei es auch Vorfälle gab, in denen er unter Druck gesetzt wurde, Geld am Geldautomaten abzuheben.
Die Ermittlungen ergaben zudem Hinweise auf Urkundenfälschung. Die Tatverdächtigen benutzten ein Logo einer existierenden Dachfirma, ohne mit dieser in Verbindung zu stehen. Bei einem weiteren Besuch der Tatverdächtigen am Einsatzort zogen Polizeibeamte die Männer zur Festnahme heran, als der Senior seinen Verdacht bezüglich betrügerischer Absichten äußerte.
Die ermittelnde Kriminalpolizei hat die Männer im Alter von 20, 26, 37, 39 und 41 Jahren vorläufig festgenommen, da Flucht- und Wiederholungsgefahr bestanden. Die Tatverdächtigen haben keinen festen Wohnsitz, und die Ermittlungen zum gewerbsmäßigen Betrug sowie zur Urkundenfälschung sind im Gange.
Die Polizei rät eindringlich davon ab, spontane Tür-zu-Tür-Geschäfte mit unbekannten Handwerkern oder Firmen abzuschließen und bietet an, Angebote vor der Beauftragung stets schriftlich einzuholen und auf die Seriosität der Anbieter zu achten.
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