In Nettetal-Lobberich brannte eine Gartenlaube – möglicherweise wegen falsch gelagerter Grillkohle.
Mitten in der Nacht, gegen 4.30 Uhr, wurde eine Anwohnerin an der Wevelinghovener Straße in Nettetal-Lobberich durch einen Feuerschein wach. Was sie sah, war alarmierend: Eine Gartenlaube stand in Vollbrand. Sie rief sofort die Feuerwehr – und das war gut so. Denn die Flammen hatten bereits auf eine danebenstehende Tanne übergegriffen. Die Einsatzkräfte löschten beide Brandstellen.1
Bei den ersten Befragungen kam schnell raus, was möglicherweise passiert ist: Ein Hausbewohner hatte am Vorabend gegrillt. Die Kohle löschte er mit Wasser und stellte sie danach vor dem Gartenhaus unter einem Tisch ab – in der festen Überzeugung, dass keine Glut mehr vorhanden sei. Ein Gedanke, den viele von uns kennen, oder? Aber genau das kann gefährlich werden.1
Das Kriminalkommissariat 1 hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob tatsächlich Fahrlässigkeit vorliegt, ist noch nicht abschließend geklärt.1
Glühende Kohlen sind tückischer, als sie aussehen. Selbst wenn du die Grillkohle mit Wasser übergossen hast, kann sie im Innern noch weiterglühen – manchmal stundenlang. Das ist kein Einzelfall, sondern ein klassisches Missverständnis nach dem Grillabend.1
Die Polizei gibt daher klare Hinweise, die du dir wirklich merken solltest:
Der Vorfall in Lobberich zeigt, wie schnell ein entspannter Grillabend zur echten Gefahr werden kann – ohne böse Absicht, einfach durch einen Moment der Unachtsamkeit. Grillen ist und bleibt ein Highlight im Sommer, aber der sichere Umgang mit der Kohle danach gehört genauso dazu wie die perfekte Marinade. Also: Checkt nach eurem nächsten Grillabend noch einmal kurz, ob wirklich alles erloschen ist – und lagert die Asche sicher und weit weg von allem, was brennen kann. Euer Garten, eure Nachbarn und die Feuerwehr werden es euch danken.1
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