Gefahrguteinsatz in Hünxe: Ein Lkw mit unbekannter Ladung sorgte am 23. Juli 2026 für einen Großeinsatz auf der B 58. Die Feuerwehr gab Entwarnung.
Aufregung auf der Autobahn und dann auf der B 58: Am 23. Juli 2026 hat ein Gefahrguteinsatz in Hünxe für ordentlich Wirbel gesorgt. Alles begann morgens auf der BAB 3 am Autobahnkreuz Oberhausen – aufmerksame Verkehrsteilnehmer bemerkten einen beißenden Geruch, der aus einem Gefahrgut-Lkw drang, und wählten sofort den Notruf. Gute Entscheidung!1
Die Autobahnpolizei machte den Lkw schnell ausfindig und leitete ihn an der Anschlussstelle Wesel von der Autobahn ab. Da auch die Polizistinnen und Polizisten den starken Geruch wahrnehmen konnten, alarmierten sie die Feuerwehr.1
Die Feuerwehr Wesel war bereits kurz nach 8 Uhr mit mehreren Einheiten vor Ort und startete direkt mit der Erkundung. Ein Trupp in Chemikalienschutzanzügen wurde eingesetzt, der Brandschutz sichergestellt. Weil die Ladung des Lkw nicht eindeutig identifiziert werden konnte, sperrte die Feuerwehr die Schermbecker Landstraße zwischen den beiden Auf- und Abfahrten der Anschlussstelle Wesel vollständig.1
Da sich die Einsatzstelle auf dem Gemeindegebiet Hünxe befand, wurde um 08:55 Uhr die Leitung der Feuerwehr Hünxe mit dem Einsatzstichwort „CBRN klein“ alarmiert. Nach einer Übergabe übernahm die Feuerwehr Hünxe die Einsatzstelle komplett.1
Gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Hünxe wurde entschieden, die Analytische Task Force der Feuerwehr Essen hinzuzuziehen – ein Team, das auf die Analyse gefährlicher Stoffe spezialisiert ist. Der Fachberater führte umfangreiche Messungen durch und stellte fest: Es gab zwar eine minimale Konzentration durch Ausgasen in der Umgebung, aber keine ernsthafte Gefahr.1
Nach Rücksprache mit der rückwärtigen Führungsebene des Fachberaters konnte Entwarnung gegeben werden. Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für die Bevölkerung – das ist natürlich die wichtigste Nachricht des ganzen Einsatzes!1
Nach Rücksprache mit der Polizei und der Unteren Wasserbehörde des Kreises Wesel erhielt der Lkw-Fahrer schließlich grünes Licht, seine Fahrt in die Niederlande fortzusetzen. Während des gesamten Einsatzes leitete die Polizei den Verkehr weiträumig um.1
Nach rund dreieinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Ein riesiges Dankeschön an alle Einsatzkräfte der Feuerwehren Hünxe und Wesel, die Analytische Task Force der Feuerwehr Essen, das Ordnungsamt sowie die Polizei – ihr habt die Situation souverän im Griff gehabt und dafür gesorgt, dass am Ende alles gut ausging!1
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