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Giftköder in Lippborg: Hund stirbt – Polizei sucht dringend Zeugen
2. September 2026

In Lippborg starb ein Hund nach dem Verzehr mutmaßlicher Giftköder am Friedhof. Die Polizei Soest sucht jetzt Zeugen und bittet betroffene Hundehalter, sich…

Tragödie am Friedhof: Hund stirbt nach möglichem Giftköder-Verzehr

Traurige Nachrichten aus Lippborg: Im Bereich des Friedhofs zwischen Kirchweg und der Straße „Feldmühle“ in Lippetal wurden mutmaßliche Giftköder ausgelegt – mit tödlichen Folgen für einen Hund. Die Kreispolizeibehörde Soest hat Ermittlungen eingeleitet und sucht jetzt Zeugen, die helfen können, den Fall aufzuklären.1

Was genau ist passiert?

Gleich drei Vorfälle stehen im Zusammenhang mit den verdächtigen Ködern – und sie zeigen, wie gefährlich die Situation vor Ort ist:1

  • 30. August: Eine Anwohnerin entdeckte beim Morgenspaziergang am Mülleimer mit Kotbeutelspender Hundeleckerlis auf dem Boden. Weil sie per WhatsApp bereits von möglichen Giftködern in der Gegend gehört hatte, sammelte sie die Leckerlis ein, bevor ihr Hund sie fressen konnte. Die Polizei stellte sie sicher.
  • 14. August, zwischen 17 und 18 Uhr: Eine weitere Halterin war mit ihrem Hund an den Glas- und Altkleidercontainern nahe des Kindergartens unterwegs. Der Hund fraß etwas aus dem Gebüsch – kurz darauf übergab er sich. In den folgenden Tagen litt das Tier unter Erbrechen und Durchfall. Zum Glück erholte er sich wieder.
  • 13. August, zwischen 10 und 10:30 Uhr: Ein Hundehalter war mit seinem Vierbeiner ebenfalls am Friedhof spazieren. Einen Tag später zeigten sich schwere Symptome: Durchfall und ständiges Erbrechen. Am 17. August starb der Hund.

Die Polizei ermittelt – und bittet euch um Hilfe

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet.1 Das Auslegen von Giftködern ist kein Kavaliersdelikt – es ist eine Straftat, die auch für andere Tiere und sogar für Menschen gefährlich werden kann.

Wer zwischen Mitte und Ende August im Bereich des Friedhofs in Lippborg verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich unbedingt bei der Polizei melden. Auch Halterinnen und Halter, deren Hunde im genannten Zeitraum ähnliche Symptome wie Erbrechen oder Durchfall gezeigt haben, werden gebeten, sich zu melden.1

Ihr erreicht die Polizeiwache in Soest unter der Telefonnummer 02921/91000. Alternativ könnt ihr auch jede andere Polizeidienststelle aufsuchen.

Tipps für Hundebesitzer: So schützt ihr euren Vierbeiner

Der Fall in Lippborg ist ein trauriges Beispiel dafür, wie wichtig es ist, beim Gassigehen aufmerksam zu bleiben. Ein paar Dinge, die ihr beachten solltet:1

  • Haltet euren Hund an bekannten Hotspots an der Leine und beobachtet genau, was er aufnehmen will.
  • Vernetzt euch mit anderen Hundehaltern in eurer Nähe – zum Beispiel über WhatsApp-Gruppen, um schnell vor Giftködern warnen zu können.
  • Zeigt verdächtige Funde sofort der Polizei an, anstatt sie selbst zu entsorgen – sie können als Beweismittel dienen.
  • Bei Symptomen wie plötzlichem Erbrechen oder Durchfall nach dem Spaziergang sofort zum Tierarzt!

Fazit: Augen auf beim Gassigehen

Was in Lippborg passiert ist, ist herzzerreißend – und leider keine Seltenheit. Wer Hinweise hat oder selbst betroffen ist, sollte nicht zögern und sich umgehend bei der Polizei Soest unter 02921/91000 melden.1 Gemeinsam könnt ihr dazu beitragen, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Passt auf eure Vierbeiner auf!

Quellen

  1. POL-SO: Hund stirbt durch mögliche Giftköder – Zeugen gesucht


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