Mehrere Glätteunfälle in Bielefeld führten zu leichten und schweren Verletzungen.
Am vergangenen Wochenende kam es in der Bielefelder Innenstadt zu mehreren Glätteunfällen. Teilweise fuhren die Verkehrsteilnehmer mit unangepasster Geschwindigkeit. Am Freitag, 02.01.2026, kollidierten ein Bus und ein BMW an der Einmündung Schneidemühler Straße / Reichenberger Straße. Der 60-jährige Busfahrer versuchte, einem 25-jährigen BMW-Fahrer auszuweichen, konnte jedoch aufgrund der Glätte nicht rechtzeitig bremsen. Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen, der Sachschaden beläuft sich auf etwa 18.000 Euro.
Am Samstag, 03.01.2026, ereignete sich ein weiterer Vorfall auf der Werner-Bock-Straße. Eine 32-Jährige musste verkehrsbedingt bremsen, woraufhin eine nachfolgende 40-Jährige mit ihrem Fahrzeug auf den Ford Fiesta auffuhr. Die Beifahrerin im Ford, eine 67-Jährige, erlitt dabei leichte Verletzungen. In diesem Fall entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro. Gegen 20:00 Uhr des gleichen Tages verlor eine 23-jährige Bielefelderin auf der Friedrichsdorfer Straße die Kontrolle über ihren Mini Cooper, als sie mit nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr. Ihr Fahrzeug kippte und kollidierte mit einem Baum, was zu schweren Verletzungen der Fahrerin führte. Der Sachschaden beträgt etwa 5.500 Euro.
Die Polizei weist darauf hin, dass überfrierende Nässe, Glatteis und Schnee vermehrt zu Rutschgefahren führen können. Insbesondere an Brücken und in Waldgebieten ist besondere Vorsicht geboten. Autofahrer sollten ihre Geschwindigkeit reduzieren und den Sicherheitsabstand erhöhen.
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