Großkontrolle in Oberhausen: Polizei, Zoll und Stadt zogen gemeinsam durch die Innenstadt. Hier gibt’s die komplette Bilanz des Schwerpunkteinsatzes.
Wenn mehrere Behörden an einem Abend zusammen durch die Innenstadt ziehen, ist klar: Hier geht’s um was Großes. Am Mittwochabend (04.11.) war es wieder so weit – die Polizei Oberhausen hat gemeinsam mit starken Partnern einen umfangreichen Sondereinsatz im Rahmen der sogenannten strategischen Fahndung durchgezogen.1 Grund genug, euch mal zu erzählen, was dahintersteckt und was am Ende bei rumgekommen ist.
Seit März 2026 hat sich das Polizeipräsidium Oberhausen das Behördenziel „Sichere Innenstadt“ auf die Fahnen geschrieben.1 Die strategische Fahndung ist dabei ein echtes Werkzeug mit Biss: Polizeipräsidentin Dr. Sackermann hat sie ab dem 1. November für 28 Tage angeordnet. Dadurch dürfen Personen im öffentlichen Raum angehalten und Fahrzeuge sowie mitgeführte Gegenstände kontrolliert werden – auf Basis von § 12a Polizeigesetz NRW.1 Ziel: schwere Straftaten schon im Vorfeld erkennen und verhindern, bevor überhaupt was passiert.
Bei dem Einsatz war die Polizei nicht allein unterwegs. Mit dabei: die Stadt Oberhausen (unter anderem Ordnungsbehörde, Ausländerbehörde und Bauaufsicht), das Hauptzollamt Duisburg sowie die Steuerfahndung.1 Einsatzleiter Polizeidirektor Oliver Olbers zeigte sich zufrieden: „Wir wollen, dass sich die Menschen in Oberhausen sicher fühlen – und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern in ihrem Alltag.“1
Auch Polizeipräsidentin Dr. Sackermann freute sich über den Erfolg des Abends und betonte, dass man mit den Einsätzen dem Ziel einer sichereren Innenstadt schon ein gutes Stück nähergekommen sei.1 Oberbürgermeister Thorsten Berg, der den Einsatz zusammen mit Ordnungsdezernent Michael Jehn begleitete, bedankte sich bei allen Einsatzkräften und machte klar: „Wir schauen hin und handeln entschlossen!“1 Jehn ergänzte, dass gerade das gemeinsame Vorgehen mehrerer Behörden das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Rechtsstaat stärkt.1
Während die Polizei die Partnerbehörden bei der Überprüfung diverser Gastronomiebetriebe unterstützte, liefen in der ganzen Innenstadt parallel jede Menge Verkehrs- und Personenkontrollen.1 Am Ende des Abends stand eine ziemlich lange Liste:
Eine ziemlich beeindruckende Zahl an Verstößen und Delikten für einen einzigen Abend – und ein klares Zeichen, dass bei den Kontrollen wirklich genau hingeschaut wurde.1
Wenn ihr also demnächst öfter mal Polizei, Zoll oder Ordnungsamt gemeinsam in der Oberhausener Innenstadt unterwegs seht, wisst ihr jetzt Bescheid: Das ist kein Zufall, sondern Teil eines größeren Plans für mehr Sicherheit. Die strategische Fahndung läuft noch für die restliche Zeit der 28 Tage, und laut den Verantwortlichen soll genau diese Art von Präsenz dafür sorgen, dass sich Oberhausen im Alltag sicherer anfühlt – nicht nur in der Theorie.1
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