Ein 19-Jähriger stellte sich den Ordnungshütern mit falschen Angaben vor, nachdem er mehrere Verkehrsverstöße begangen hatte.
Am Sonntag, den 19. April, bemerkte eine Streifenwagenbesatzung auf der Lange Straße in Hagen einen stehenden Audi, der im absoluten Halteverbot parkte. Der Fahrer, ein 19-Jähriger, saß im Auto und bediente bei laufendem Motor sein Smartphone, was sofort zur Ansprache durch die Beamten führte.
Nachdem der Mann aus dem Halteverbot gefahren war, missachtete er ein Stopp-Schild in der Augustastraße. Ein von rechts kommender Fahrradfahrer musste ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Daraufhin stoppte die Polizei den Fahrer erneut, der jedoch keine Ausweisdokumente vorlegen konnte. Er gab falsche Personalien an, da er befürchtete, dass sein bester Freund für seine Taten bestraft werden könnte. Der junge Mann verfügte zudem nicht über eine gültige Fahrerlaubnis und hatte das Auto seiner Mutter ohne deren Wissen benutzt.
Ein Alkohol- und Drugentest ergab keine Auffälligkeiten. Die Beamten stellten mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen den 19-Jährigen aus und leiteten ein Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Die Fahrzeugschlüssel wurden daraufhin der Mutter übergeben.
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