Polizeikontrolle in der Messerverbotszone im Bahnhofsviertel Hamm führt zur Festnahme eines 39-Jährigen mit offenem Untersuchungshaftbefehl aus Magdeburg.
Kurz vor ein Uhr nachts, mitten in der Waffen- und Messerverbotszone im Hammers Bahnhofsviertel – und dann das: Was als Routine-Kontrolle begann, endete für einen 39-Jährigen direkt im Polizeigewahrsam. Die Beamten der Hammer Polizei haben in der Nacht auf Freitag, den 14. August, ganze Arbeit geleistet.1
Gegen 0.50 Uhr trafen Polizeibeamte den Mann aus Hamm auf der Bahnhofstraße, Ecke Am Stadtbad an. Routine-Kontrolle in der Waffen- und Messerverbotszone – so weit, so normal. Der 39-Jährige hatte zwar keine Waffen oder Messer dabei, aber bei der Überprüfung seiner Person kam raus: Gegen ihn lag ein offener Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Magdeburg vor.1
Für den Mann aus Hamm war die Nacht damit gelaufen – er wurde direkt festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.1
Waffenverbotszonen wie die im Bahnhofsviertel Hamm sind kein Zufall. Sie werden gezielt in Bereichen eingerichtet, wo die Polizei besonders aufmerksam sein muss – und genau dort zeigt regelmäßige Präsenz Wirkung. Dieser Fall ist ein gutes Beispiel dafür: Jemand, der per Haftbefehl gesucht wurde, konnte dank einer Kontrolle in dieser Zone aufgegriffen werden – obwohl er keine verbotenen Gegenstände dabei hatte.1
Manchmal braucht es keine spektakuläre Aktion – eine konsequente Kontrolle an der richtigen Stelle reicht völlig. Die Hammer Polizei hat gezeigt, dass Routinekontrollen in Verbotszonen weit mehr bringen können als nur das Aufspüren von Messern oder Waffen. Wer gesucht wird, sollte sich lieber nicht in solchen Bereichen blicken lassen.1
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!