Im Jahr 2025 führte das Hauptzollamt Duisburg umfangreiche Prüfungen durch, um Schwarzarbeit zu bekämpfen.
Im Jahr 2025 wurden im Bezirk des Hauptzollamts Duisburg über 500 Arbeitgeber aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen geprüft. In ganz Deutschland fanden mehr als 25.000 Arbeitgeberprüfungen statt. Im Rahmen dieser Ermittlungen wurden insgesamt etwa 5.500 Verfahren eingeleitet, darunter 4.440 Strafverfahren und über 1.000 Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit konnte eine Schadenssumme von knapp 29 Millionen Euro ermittelt werden. Die Gerichte verhängten im Jahr 2025 über 45 Jahre Freiheitsstrafe und Geldstrafen in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro. Aus den Ordnungswidrigkeitenverfahren resultierten Bußgelder von über einer Million Euro.
Besondere Fällen beinhalteten die Verurteilung eines 56-Jährigen und seines Sohnes, die wegen zahlreicher Beihilfehandlungen zu Freiheitsstrafen verurteilt wurden. Zudem führte das Hauptzollamt Durchsuchungen in einer Elektrofirma durch, die ohne angemeldete Arbeitnehmer Umsätze generierte.
Die Kontrolleure setzen sich fortlaufend mit Themen wie Sozialversicherungsbetrug, illegaler Beschäftigung und der Einhaltung von Mindestlöhnen auseinander. Durch verstärkte Prüfungen sollen die gesellschaftliche Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung gesenkt werden.
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