Zwei Männer durchtrennten nachts Stromkabel an E-Ladesäulen in Hagen-Haspe und flüchteten mit gestohlenen Kennzeichen. Die Polizei Hagen sucht jetzt Zeugen.
Nachts um kurz vor 2 Uhr ist eigentlich nicht viel los – perfekt für zwei Typen, die es offenbar auf Stromkabel abgesehen hatten. In der Nacht auf Dienstag (20.10.2026) sind zwei unbekannte Männer mit einem schwarzen Mercedes auf das Gelände einer Tankstelle an der Enneper Straße in Hagen-Haspe gefahren.1 Was dann passiert ist, klingt schon ziemlich dreist.
Gegen 01.55 Uhr stiegen die beiden aus ihrem Auto und machten sich direkt an zwei E-Ladesäulen zu schaffen. Mit einer Astschere durchtrennten sie die Stromkabel – und waren damit auch schon wieder weg. Mit dem Mercedes flüchtete das Duo in unbekannte Richtung.1
Was die beiden an Diebesgut tatsächlich mitgenommen haben, steht in der Meldung zwar nicht genau drin, aber klar ist: Die Ladesäulen waren danach erstmal nicht mehr zu gebrauchen.
Bei den Ermittlungen kam dann noch ein Detail ans Licht, das die Sache noch etwas kniffliger macht: Die Düsseldorfer Kennzeichen, die am Fluchtauto montiert waren, wurden vorher gestohlen.1 Kein Wunder also, dass die Kriminalpolizei jetzt nicht nur wegen Diebstahls, sondern auch wegen Urkundenfälschung ermittelt.
Weil die beiden Männer bislang unbekannt sind, hofft die Polizei Hagen jetzt auf Zeugen. Gesucht werden Menschen, die in der Tatnacht einen schwarzen Mercedes mit Düsseldorfer Kennzeichen in Hagen oder Gevelsberg gesehen haben.1 Vielleicht ist euch das Auto ja schon vorher oder nachher irgendwo aufgefallen – jeder Hinweis kann helfen.
Wer etwas beobachtet hat, soll sich unter der Rufnummer 02331 986 2066 bei der Polizei melden.1 Gerade bei E-Ladesäulen ist das ja kein Einzelfall mehr – Kupferkabel sind leider ein beliebtes Ziel für Diebe. Umso wichtiger, dass solche Taten gemeldet werden, damit die Ermittler weiterkommen.
Ob die zwei Männer noch mehr auf dem Kerbholz haben, wird sich zeigen. Fest steht: Mit der Astschere und den geklauten Kennzeichen hatten sie sich offenbar gut vorbereitet. Jetzt liegt es an aufmerksamen Zeugen, der Polizei Hagen weiterzuhelfen.
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