Zweimal erwischt: Ein 48-Jähriger klaute an derselben Bielefelder Baustelle gleich zweimal Kupferkabel. Alle Details zum kuriosen Fall der Polizei Bielefeld.
Manche lernen einfach nicht dazu – zumindest nicht aus ihren eigenen Fehlern. In Bielefeld hat es jetzt einen 48-Jährigen erwischt, der innerhalb weniger Tage gleich zweimal auf derselben Baustelle versucht hat, Kupferkabel zu klauen. Klingt nach einem schlechten Drehbuch, ist aber echt passiert.1
Am Montagnachmittag, 19.10.2026, meldete sich ein aufmerksamer Zeuge bei der Polizei Bielefeld. Gegen 14:00 Uhr soll er beobachtet haben, wie zwei Männer auf einer Baustelle an der Herforder Straße, Höhe Schildescher Straße, gestohlene Kupferkabel zerschneiden. Als die Polizei vor Ort eintraf, waren die beiden erstmal weg – dafür lagen jede Menge durchtrennte Kupferkabel rum.1
Bei der anschließenden Fahndung konnten die Beamten dann einen der beiden Männer schnappen: einen polizeibekannten, drogenabhängigen und wohnungslosen 48-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit. In seinem Rucksack hatte er direkt mehrere zerschnittene Kupferkabel dabei – quasi auf frischer Tat ertappt. Sein mutmaßlicher Komplize, ein wohnungsloser 47-jähriger Ukrainer, konnte zunächst nicht gefasst werden.1
Das Verrückte an der Sache: Der 48-Jährige war schon am Samstag, 17.10.2026, an exakt derselben Baustelle beim Kupferdiebstahl erwischt worden. Gegen 11:45 Uhr hatte er damals gemeinsam mit demselben 47-jährigen Ukrainer versucht, Kabel zu stehlen. Statt sich davon abschrecken zu lassen, ging’s für ihn offenbar einfach weiter – zwei Tage später, gleicher Ort, gleiches Spiel.1
Jetzt müssen sich beide für die Diebstähle verantworten. Kupferkabel sind bei Dieben übrigens ziemlich beliebt, weil sich das Metall gut zu Geld machen lässt – für die betroffenen Baustellen bedeutet das aber oft teure Schäden und Verzögerungen.1
Diese Geschichte zeigt mal wieder, wie wichtig aufmerksame Zeugen sind – ohne den Hinweis wäre der Fall wohl nicht so schnell aufgeflogen. Und sie zeigt auch: Manche Diebe kehren offenbar gerne an den Ort des Verbrechens zurück, auch wenn’s dort schon einmal richtig schiefgelaufen ist. Für die Polizei Bielefeld heißt es jetzt: Ermittlungen laufen weiter, vor allem um auch den zweiten Tatverdächtigen zu fassen.
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