Zollbeamte nehmen einen 36-jährigen Kosovaren bei Kontrolle einer Tankstelle fest.
Am 03. Juni 2026 überprüften Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Dortmund eine Tankstelle in Gelsenkirchen. Anlass der Kontrolle war ein hinweisgebender Vorgang.
Bei der Überprüfung der zur Tankstelle gehörenden Werkstatt wurde ein 36-jähriger Mann aus dem Kosovo angetroffen, der Arbeiten an einem Motorblock ausführte. Da kosovarische Staatsbürger einen passenden Aufenthaltstitel benötigen, um in Deutschland arbeiten zu können, schlossen die Beamten eine legale Beschäftigung des Mannes aus. Ermittlungen ergaben, dass er keinen gültigen Aufenthaltstitel besaß und zur Festnahme zwecks Abschiebung ausgeschrieben war.
Die Zöllner nahmen den Mann vorläufig fest und zogen seinen Pass ein. Die zuständige Ausländerbehörde der Stadt Gelsenkirchen wird nun für die weitere Bearbeitung und mögliche Abschiebung zuständig sein. Zudem wird der Arbeitgeber des Mannes wegen illegaler Beschäftigung in ein Verfahren involviert, das mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe und einem möglichen Bußgeld von bis zu 500.000 Euro geahndet werden kann.
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