Nach einem Kreisliga-Spiel in Dortmund eskaliert die Lage: Massenschlägerei, Polizeieinsatz und ein bewusstloser Co-Trainer im Krankenwagen.
Was eigentlich ein ganz normales Kreisliga-Spiel in Dortmund werden sollte, ist völlig außer Kontrolle geraten. Nach der Partie zwischen Westfalia Dortmund II und BW Huckarde II kam es zu einer Massenschlägerei, die so heftig ausfiel, dass die Polizei und ein Rettungswagen anrücken mussten.1 Ein Co-Trainer wurde dabei bewusstlos und musste ins Krankenhaus gebracht werden.1
Klar ist: Niemand will schuld sein. Westfalia Dortmund hat eine ganz andere Sichtweise auf die Geschehnisse als der gegnerische Verein BW Huckarde.1 Was genau der Auslöser für die Eskalation war, bleibt bisher unklar – beide Seiten machen sich gegenseitig Vorwürfe.1 Wie das bei solchen Situationen oft so ist: Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen, aber am Ende zählt vor allem eins – dass der Co-Trainer erstmal wieder gesund wird.
Besonders mitgenommen von der ganzen Sache ist Mark Karmanski. Er macht sich große Sorgen um seinen Bruder, der offenbar in die Geschehnisse verwickelt war.1 Sowas geht eben nicht einfach so an einem vorbei, wenn die eigene Familie betroffen ist. Fußball soll schließlich Emotionen wecken – aber doch bitte nicht auf diese Art und Weise.
Kreisliga-Fußball lebt von Leidenschaft, von Lokalrivalitäten und manchmal auch von hitzigen Diskussionen auf dem Platz. Aber eine Massenschlägerei, bei der am Ende jemand bewusstlos im Krankenwagen landet, hat damit nichts mehr zu tun. Genau solche Vorfälle sorgen dafür, dass der Amateurfußball immer wieder in die Schlagzeilen gerät – und das aus den falschen Gründen.
Was bei all dem Drama fast untergeht: Westfalia Dortmund hat trotz allem vor der LED-Wand gefeiert.1 Ein kleiner Lichtblick in einer ansonsten ziemlich dunklen Geschichte, die zeigt, wie schnell aus einem sportlichen Wettkampf eine völlig andere Situation werden kann.
Für den Co-Trainer zählt jetzt erstmal, dass er sich erholt. Für beide Vereine dürfte es in den nächsten Tagen und Wochen darum gehen, die Vorfälle aufzuarbeiten – intern genauso wie möglicherweise auch sportgerichtlich. Denn so eine Massenschlägerei bleibt selten ohne Konsequenzen, weder für die beteiligten Spieler noch für die Klubs selbst.
Am Ende bleibt die Hoffnung, dass sich sowas nicht wiederholt. Fußball soll verbinden, nicht spalten – und ganz sicher sollte niemand nach einem Spiel im Krankenhaus landen.
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