Neue Fälle in Essen und Bad Salzuflen: Nach Halloween tauchen erneut Süßigkeiten mit Nadeln auf.
Der Halloween-Schreck in NRW ist noch nicht vorbei. Nachdem wir euch bereits in einem früheren Beitrag von präparierten Süßigkeiten berichtet haben, sind jetzt neue Fälle dazugekommen. Dieses Mal trifft’s gleich zwei Familien in Essen – und zwar in unterschiedlichen Stadtteilen der Stadt.
Wie die WAZ berichtet, hat eine Familie aus Stoppenberg bei der Durchsicht der Halloween-Beute verdächtige Einstichlöcher in der Verpackung eines Schokoriegels entdeckt. Der Vater eines 13-Jährigen fand darin eine Metallnadel, die seitlich in den Riegel gedrückt worden war. Er erstattete Anzeige bei der Polizei in Altenessen.
Wenige Stunden später meldete sich laut WAZ eine zweite Familie aus Burgaltendorf per Notruf bei der Polizei. Auch hier wurden Metallnadeln gefunden – in einem Schokoriegel und in einer Tüte Weingummi. Die Familie hatte nach eigenen Angaben auch im Essener Stadtteil Überruhr gesammelt. Die Essener Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt und bittet Hinweisgeber, sich unter der Nummer 0201/829-0 zu melden.
Nicht nur im Ruhrgebiet ist man alarmiert: Auch in Lippe ermittelt die Polizei aktuell zu einem ähnlichen Fall. Laut radiolippe.de soll ein Kind im Raum Bad Salzuflen an Halloween eine mit einer Nadel präparierte Süßigkeit an einer Haustür bekommen haben. Der Vater des Kindes hat Anzeige erstattet. Auch hier ermittelt die Polizei wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.
Egal ob in Essen oder in Lippe – die Botschaft der Behörden ist überall gleich: Eltern sollen die gesammelten Süßigkeiten ihrer Kinder vor dem Verzehr genau checken. Die Essener Polizei appelliert laut WAZ: Süßigkeiten vor dem Verzehr auf mögliche Einstichstellen überprüfen und bei verdächtigen Feststellungen sofort die Polizei kontaktieren. Verletzte gibt es nach aktuellem Stand in keinem der Fälle.
Da die Vorfälle in unterschiedlichen Essener Stadtteilen sowie in Lippe aufgetreten sind, gehen die Ermittler davon aus, dass mehrere Täter am Werk gewesen sein könnten. Ähnliche Meldungen über präparierte Süßigkeiten gab es in den vergangenen Tagen auch aus anderen Bundesländern.
Wir bleiben an dem Thema dran und halten euch auf dem Laufenden, falls es weitere Entwicklungen gibt.
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