Mann verwechselt Supermarkt in Kall mit einem Hotel und bedient sich an Theke und Getränken. Die kuriose Geschichte endet mit Festnahme und Anzeige wegen…
Manchmal hat man nachts einfach Hunger und Durst – klar, kennt jeder. Aber was sich ein 36-Jähriger in Kall einfallen lassen hat, toppt wirklich alles. Statt einfach zu warten bis die Läden morgens aufmachen, hat er sich kurzerhand selbst Zutritt verschafft und direkt eine kleine Übernachtung mit eingeplant.1
Die Story spielt sich am Montagmorgen gegen 4 Uhr ab. Ein Paketlieferant wollte einen Supermarkt in der Bahnhofstraße beliefern und schließt wie gewohnt die Tür auf. Nur: Von innen öffnet ihm plötzlich schon jemand. Überraschung! Statt sich über den frühen Besuch zu freuen, hat der Fahrer direkt die Polizei gerufen – verständlich, oder?1
Als die Polizei eintrifft, erzählt der 36-Jährige seine Version der Geschichte: Er habe die Nacht einfach in einem Café an der Örtlichkeit verbracht. Klingt erstmal harmlos, oder? Nur hat er es dabei nicht beim Chillen belassen. An der Theke eines Feinkostladens hat er sich ebenfalls bedient und aus dem Supermarkt gleich noch ein paar Getränke mitgenommen. Motto: Durst kennt schließlich keine Öffnungszeiten.1
Bei den Polizeibeamten kam das „All-inclusive ohne Rechnung“-Konzept aber überhaupt nicht gut an. Weil der Mann zudem keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde er vorläufig festgenommen. Eine Anzeige wegen Diebstahls gibt’s obendrauf.1
Diese Nummer zeigt mal wieder: Mitternachts-Snack-Attacken sollte man lieber im eigenen Zuhause ausleben. Ein Supermarkt ist nämlich kein Hotel mit Rundum-Service – auch wenn die Regale noch so verlockend aussehen. Die Polizei Euskirchen hat den Fall jedenfalls dokumentiert, und wir können nur sagen: Nächstes Mal lieber den Lieferdienst bestellen.1
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