Im Kreis Heinsberg gab es mehrere Schockanrufe, bei denen Geld erbeutet wurde. Die Polizei sucht nach Zeugen.
In den vergangenen Tagen gab es im Kreis Heinsberg mehrere sogenannte Schockanrufe. Dabei erbeuteten die Täter in drei Fällen Geldsummen im fünfstelligen Bereich. Am Montag (25. Mai) kam es zu zwei Vorfällen in Heinsberg.
Im ersten Fall übergab eine 77-Jährige in der Gaswerkstraße gegen 09:40 Uhr einem unbekannten Mann, der schwarz gekleidet war und ein afrikanisches Erscheinungsbild hatte, einen fünfstelligen Betrag. Zuvor erhielt sie einen Anruf, in dem behauptet wurde, ihre Tochter habe einen Unfall verursacht und müsse für Kaution zahlen.
Am selben Tag übergab ein Ehepaar um 14 Uhr in der Kirchhovener Straße ebenfalls einen fünfstelligen Geldbetrag. In diesem Fall stellte sich der Anrufer als Polizist vor und berichtete von einem schweren Unfall, an dem die Tochter des Ehepaars beteiligt sei.
In Erkelenz ereignete sich am selben Abend ein weiterer Vorfall. Eine unbekannte Frau, die sich als Tochter des angerufenen älteren Ehepaars ausgab, behauptete, einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht zu haben und bat um eine Kaution. Ein Geldabholer erschien etwa 20 Minuten nach dem Anruf in der Nähe des Oidtmannhofs und nahm einen hohen fünfstelligen Geldbetrag entgegen. Der Abholer war etwa 185 cm groß, etwa 30 Jahre alt, hatte dunkle Haare, wirkte südländisch und trug eine schwarze Jacke sowie eine schwarze Kappe.
Die Polizei sucht nun nach Personen, die Hinweise zu diesen Vorfällen geben können. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 4 der Polizei in Heinsberg zu melden.
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