Nach Unfall mit Personenschaden in Rheine: Kreuzung war zeitweise gesperrt, ein Mann schwer verletzt. Alle Infos zum Nachtrag und Hintergründe im Überblick.
In Rheine ist mal wieder richtig was los auf den Straßen – und leider nicht im positiven Sinne. An der Kreuzung Hauenhorster Straße / Staelskottenweg krachte es ordentlich. Eine 57-jährige Frau aus Mesum war mit ihrem VW Caddy unterwegs, im Auto saß noch ein 59-jähriger Mitfahrer. Ein 32-jähriger Mann aus Rheine kam mit seinem Opel Corsa aus dem Staelskottenweg – und hat dabei offenbar die Vorfahrt der Frau übersehen.1
Das Ergebnis: Beide Autos krachten im Kreuzungsbereich zusammen. Für den 32-Jährigen, der den Unfall wohl verursacht hat, ging es glimpflich aus – er wurde nur leicht verletzt. Deutlich schlimmer traf es den 59-jährigen Beifahrer im VW Caddy: Er musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrerin selbst kam zum Glück ohne Verletzungen davon.1
Wegen der Bergungsarbeiten war die Hauenhorster Straße im Kreuzungsbereich mit dem Staelskottenweg erstmal komplett dicht. Klar, wenn da zwei Autos ineinander verkeilt sind, muss erstmal aufgeräumt werden, bevor der Verkehr wieder normal rollen kann. Inzwischen ist aber Entwarnung angesagt: Nach der Bergung der Fahrzeuge wurde die Straßensperrung wieder aufgehoben.1 Wer also durch Rheine fährt, kann die Strecke wieder ganz normal nutzen.
Rheine kommt aktuell leider nicht zur Ruhe, was Verkehrsunfälle angeht. Erst vor wenigen Tagen ging es in einem früheren Beitrag um eine ganz andere, aber ebenso heftige Geschichte: Eine 59-jährige Radfahrerin wurde an der Kreuzung Kardinal-Galen-Ring / Hovestraße von einem Auto erfasst, obwohl sie ganz regulär die Fahrrad- und Fußgängerquerung genutzt hat.2 Der Fahrer ist einfach abgehauen, ohne sich um die Frau zu kümmern. Sie musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus, der Täter ist bis heute nicht gefasst.
Die Polizei sucht in diesem Fall noch nach Zeugen und hofft auf Hinweise zu einem dunklen Auto mit ST-Kennzeichen.2 Zwei völlig unterschiedliche Unfälle also, aber beide zeigen irgendwie: An Kreuzungen in Rheine ist aktuell besondere Vorsicht angesagt – egal ob auf zwei oder vier Rädern.
Wenn ihr in Rheine unterwegs seid, lohnt sich gerade doppelte Aufmerksamkeit an Kreuzungen. Vorfahrtsregeln checken, lieber einmal zu oft gucken als zu wenig – das kann im Zweifel richtig viel verhindern. Und falls ihr etwas zu einem der beiden Fälle wisst, meldet euch bei der Polizei. Jeder Hinweis kann helfen, die offenen Fragen zu klären.
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