In Leverkusen-Manfort wurden Kabel- und Glasfaserstränge gezielt durchtrennt – jetzt ermittelt der Staatsschutz.
In der Nacht zu Donnerstag, dem 6. August, ist in Leverkusen-Manfort etwas passiert, das den Staatsschutz der Polizei Köln auf den Plan gerufen hat: Unbekannte haben an der Stixchesstraße, nahe der Gleistrasse, einen unterirdischen Kabelschacht geöffnet und gezielt mehrere Kabel- und Glasfaserstränge durchtrennt. Die Ermittler gehen von einer gezielten Sabotage zum Nachteil der Deutschen Bahn aus.1
Die Täter wussten offenbar, was sie tun: Sie öffneten einen unterirdischen Kabelschacht und schnitten mehrere Leitungen durch – darunter sowohl Datenkabel als auch Glasfaserstränge. Bei den betroffenen Kabeln der Deutschen Bahn handelte es sich laut aktuellem Ermittlungsstand um nicht mehr genutzte Leitungen, sodass der Regional- und Fernverkehr zum Glück nicht beeinträchtigt wurde.1
Für rund 400 Leverkusener Haushalte sah es aber anders aus: Ein Telekommunikationsanbieter meldete spürbare Störungen im Telefonnetz – also ein echter Eingriff in den Alltag vieler Menschen hier in NRW.1
Dass der Staatsschutz der Kölner Polizei in diesem Fall ermittelt, ist ein deutliches Signal: Hier geht es nicht um gewöhnlichen Vandalismus. Die Behörden nehmen den Vorfall als mögliche gezielte Sabotage ernst und ermitteln entsprechend.1
Wer in der Nacht zu Donnerstag im Bereich der Stixchesstraße in Leverkusen-Manfort etwas Verdächtiges beobachtet hat, sollte sich unbedingt melden – jeder Hinweis kann entscheidend sein.
Also: Falls ihr in der Tatnacht in der Nähe der Stixchesstraße unterwegs wart und irgendetwas Ungewöhnliches gesehen habt – meldet euch! Die Polizei ist auf Zeugenhinweise angewiesen, um den Fall aufzuklären.1
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