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Schock in Köln: Fahranfänger rammt Kinderwagen mit Baby auf Zebrastreifen
16. September 2026

Ein 18-jähriger Fahranfänger erfasste in Köln-Dellbrück eine Mutter und ihr Baby auf einem Zebrastreifen.

Ein Mittwoch, der alles verändert

Was als normaler Spaziergang begann, wurde für eine Mutter und ihr Baby zu einem absoluten Albtraum: Am Mittwochmittag, dem 10. September, überquerte Denise Emonts-Gast (38) mit ihrem Kinderwagen die Dellbrücker Hauptstraße im Kölner Stadtteil Dellbrück – und wurde mitten auf einem Zebrastreifen von einem BMW erfasst. In dem Kinderwagen lag ihre gerade erst zehn Wochen alte Tochter Mavie.1

Ein Moment, der für viele Eltern der schlimmste Albtraum überhaupt ist. Und leider ist er für Denise bittere Realität geworden.

Baby mit Schädelprellung – Mutter unter Schock

Am Steuer des Unfallwagens saß laut Polizei ein 18-jähriger Fahranfänger. Beide – Mutter und Kind – wurden ins Krankenhaus gebracht. Vor Ort wurden sie zunächst als „leicht verletzt“ eingestuft, doch die Realität sah laut dem Arztbrief anders aus: Baby Mavie erlitt eine Schädelprellung und ein stumpfes Bauchtrauma. Laut Denise soll das Kind am Unfallort sogar kurzzeitig ohnmächtig geworden sein.1

„Ich bin immer noch ganz erschüttert“, erzählt die 38-Jährige. Denise selbst trug Prellungen und weitere Verletzungen davon. Dass die Situation nicht noch schlimmer ausging, führt sie auf einen glücklichen Zufall zurück: Wäre ihre Tochter beim Aufprall direkt auf die Straße geflogen statt ins Verdeck des Kinderwagens, hätte es nach Einschätzung der Mutter noch viel schlimmer kommen können.1

Passanten und ein Arzt halfen sofort

Zum Glück waren viele Passanten in der Nähe – und auch ein Arzt aus einem nahegelegenen Haus kümmerte sich sofort um Mutter und Kind, bis der Rettungswagen eintraf. Ein wichtiges Beweisfoto lieferte außerdem eine Zeugin, die in direkter Unfallnähe arbeitet: Ferahnaz K. (47) hörte den Knall aus ihrem Geschäft, lief sofort raus und machte per Sprachbefehl über ihre Smart-Brille ein Foto vom Unfallgeschehen. Darauf sind sowohl der Unfallverursacher als auch das Kennzeichen des Unfallwagens zu erkennen.1

Empörung über das Verhalten des Beifahrers

Was Denise zusätzlich fassungslos macht: Der Beifahrer soll nach dem Unfall laut ihrer Aussage nichts Besseres zu tun gehabt haben, als den Kinderwagen beiseitezuschieben – offenbar um den Schaden am Fahrzeug zu begutachten. Ein Verhalten, das viele Menschen zu Recht schockiert.1

Ermittlungen laufen

Gegen den 18-jährigen Fahranfänger wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Fahrer blieb laut Polizei am Unfallort. Zeugenaussagen von Fußgängern und weiteren Fahrzeuginsassen wurden bereits von der Polizei aufgenommen.1

Was dieser Unfall uns alle erinnert

Dieser Vorfall macht eines deutlich: Zebrastreifen sind keine Garantie für Sicherheit – besonders dann nicht, wenn Fahrer unaufmerksam oder unerfahren unterwegs sind. Gerade in Wohngebieten gilt: Augen auf, Fuß vom Gas und Fußgänger immer im Blick behalten. Wir wünschen Denise und ihrer kleinen Mavie eine schnelle und vollständige Genesung!

Quellen

  1. Fahranfänger (18) rammt Kinderwagen – Baby und Mutter verletzt – WA.de


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