Schwerer Unfall auf der A 52 im AK Breitscheid: Ein 31-Jähriger schwebt nach einem Crash in Lebensgefahr, seine Beifahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt.
Dramatische Szenen am Donnerstagabend auf der A 52: Im Autobahnkreuz Breitscheid hat ein 31-Jähriger die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist mit voller Wucht gegen eine Schutzplanke geprallt. Der Mann schwebt in Lebensgefahr – ein Rettungshubschrauber musste angefordert werden.1
Gegen 20:05 Uhr am Donnerstag, 27. August 2026, war ein 31-jähriger Mann aus Köln mit seinem Ford auf der A 52 in Richtung Roermond unterwegs. Kurz vor dem Fahrbahntrenner im Autobahnkreuz Breitscheid wechselte er nach ersten Ermittlungen nach rechts und überfuhr dabei die Sperrfläche.1
Dabei touchierte sein Heck die vordere linke Seite eines Kia, der von einem 68-jährigen Mann gefahren wurde. Nach dieser Kollision verlor der 31-Jährige vollständig die Kontrolle über seinen Ford: Das Auto rutschte quer über die Nebenfahrbahn und knallte schließlich mit großer Wucht gegen die links verlaufende Schutzplanke.1
Der Fahrer selbst zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, dass der Notarzt vor Ort einen Rettungshubschrauber anforderte, weil Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte. Auch seine 28-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt und kam ins Krankenhaus. Der 68-jährige Fahrer des Kia blieb nach aktuellem Stand unverletzt.1
Für den Einsatz des Hubschraubers musste die Richtungsfahrbahn Roermond für rund 30 Minuten vollständig gesperrt werden. Spezialisten des Verkehrsunfallaufnahmeteams (VU-Team) sicherten anschließend die Spuren am Unfallort. Gegen 23:55 Uhr konnten sämtliche Sperrungen aufgehoben werden.1
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen noch – es bleibt abzuwarten, was genau zu dem folgenschweren Fahrstreifenwechsel geführt hat.
Dieser Unfall zeigt wieder einmal, wie schnell ein falsches Manöver auf der Autobahn zur Katastrophe werden kann. Spurwechsel ohne ausreichende Kontrolle – gerade in Autobahnkreuzen mit komplexem Fahrbahnverlauf – können nicht nur das eigene Leben, sondern auch das anderer gefährden. Fahr ruhig, fahr vorausschauend und bleib sicher auf NRWs Straßen!
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